Es dauert zwar noch dreieinhalb Wochen, doch das Achtelfinale im österreichischen Fußballcup, das kurz auf den Nationalfeiertag folgt, dürfte zum großen Zuschauerhit werden. Die Nummer eins wird das Tiroler Derby zwischen Zweitligist Wacker Innsbruck und Bundesligist WSG Tirol am 28. Oktober im Tivoli-Stadion sein. Dort ist zwar die Südtribüne der erweiterte Gästebereich für die Fans aus Wattens, aber es wird sicher ein „Heimspiel“ für Wacker Innsbruck. Mit einer Kombination aus Sitz- und Stehplätzen können bis zu 17.000 Zuschauer ins Tivoli-Stadion. Das wird der Fall sein. Bereits eineinhalb Wochen davor gibt es diese Kulisse, wenn es zum Zweitliga-Duell der Traditionsklubs Wacker Innsbruck gegen Austria Salzburg kommt. Auch das ist bereits ausverkauft. Das bedeutet auch einen warmen Geldregen für den Kooperationspartner des Los Angeles FC.
Auch in Wien gibt es ein Derby um den Aufstieg unter die letzten acht. Einen Tag vor dem in Tirol zwischen der Vienna, derzeit auf Platz zwei der zweiten Liga, und Bundesliga-Tabellenführer Rapid. Wird das Rapid am 27. Oktober noch sein? Binnen 48 Stunden waren alle 4500 Karten auf der Hohen Warte weg. Viennas Geschäftsführer Thomas Loy hatte aber die „Idee“, um zusätzliche Kartenkontingente zu kämpfen, konnte Vollzug melden: Die Behörden genehmigten einen zusätzlichen Zuschauerbereich hinter dem Tor, gegenüber dem VIP-Klub. Das bedeutet 1200 zusätzliche Karten für Fans beider Vereine. Zum Preis von 25 Euro. Damit werden 5700 Zuschauer auf der Hohen Warte sein. Das war schon längere Zeit nicht der Fall. Dennoch wird die Austria zur gleichen Zeit in der größeren Generali-Arena gegen Hartberg vermutlich die größere Kulisse haben. Außer es läuft bis dahin einiges schief.
Das dritte Cup-Derby gibt es in Oberösterreich. Der LASK empfängt Ried. Letzte Saison gab es das Duell im Semifinale. Damals gelang dem LASK im Innviertel ein hart erkämpfter 2:1-Sieg nach Verlängerung. Der Siegestorschütze von damals, Lukas Kacavenda, ist inzwischen wieder bei Dinamo Zagreb. Diesmal ist der favorisierte Titelverteidiger mit Heimvorteil.
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