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Trainerwechsel bei Salzburg: Beichler ist das „Opfer“ von Mintzlaff

GRAZ, AUSTRIA - MARCH 20, 2026: Head Coach Daniel Beichler of FC Red Bull Salzburg during the ADMIRAL Bundesliga match SK Puntigamer Sturm Graz vs. FC Red Bull Salzburg at Stadion Graz Liebenau in Graz, Austria. (Photo by FC Red Bull Salzburg)

In Linz machten die LASK-Fans gemeinsam mit der aus Wien zurückgekehrten Meistermannschaft bei der großen Titelparty vor dem Stadion die Nacht zum Tag. Doubelmacher Didi Kühbauer gab dabei zum Queen-Hit „We Are the Champions“ Kostproben seiner Gesangskünste zum Besten. Kühbauers Sympathiewerte stiegen noch durch seine Reaktion auf den größten Triumph seiner Trainerkarriere. Er stellte nicht sich in den Mittelpunkt, obwohl er die Mannschaft auf dem vorletzten Platz übernommen hatte, sondern die Spieler. Stand bei den Fotos mit dem Meisterteller auf der Bundesliga-Bühne nur am Rand neben seinem Assistenten Manfred Nastl. Der krasse Gegensatz war Fabio Ingolitsch, der Trainer des entthronten Meisters Sturm Graz. Er feierte die Frühjahrsbilanz als seinen Erfolg, der aber keiner war. Sturm lag vor dem ersten Mach seiner Ära einen Punkt hinter dem LASK. Also hat sich praktisch nichts geändert. In Altach war die Freude groß, dass man von Sturm zum Jahreswechsel 300.000 Euro Ablöse für Ingolitsch bekam. Denn im Ländle wäre sein Ende-Juni-auslaufender Vertrag sicher nicht mehr verlängert worden.

Einen Tag nach der letzten Runde gab es beim Dritten  Red Bull Salzburg, den Trainerwechsel. Das Ende von Daniel Beichler wurde mit der Bilanz der 14 Spiele begründet: Nur vier Siege, drei Unentschieden und sieben Niederlagen, nur ein Punkteschnitt von 1,15, der schlechteste aller Trainer in der Red-Bull-Ära. Mit ihm musste aus seinem Staff noch ein Ex-Teamspieler gehen, Zlatko Junuzovic. In Wahrheit ist aber Beichler ein Opfer. Nicht er st der „Totengräber“, sondern vielmehr der mächtige Red Bull-Chef Oliver Mintzlaff. Er sitzt in Leipzig,hat nur Interesse daran, dass Leipzig in die Champions League kommt, was auch passierte.  Und nicht, dass Salzburg wieder auf die Beine kommt.  Das hätte es zu Lebzeiten von Didi Mateschitz nie gegeben, Mintzlaff setzte nur Statthalter ein. Wie Rouven Schröder, der sich im Herbst dann zu Borussia Mönchengladbach verabschiedete, zuvor eigene Transfers durchzog und alle Empfehlungen der Scouting-Abteilung ignorierte Bei Schröders Transfers waren genug Fehler dabei. Wie Karim Onisiwo, dessen Vertrag nicht verlängert wird, Frans Kreatzig, Clement Bischoff, Jacob Ramussen oder Arnie Chase. Durch die Verkäufe von Oscar Gloukh, Dorgeles Nene,  Samson Baidoo, Amar Dedic, Nicolas Capaldo und Ignace van der Brempt nahm Salzburg letzten Sommer 63 Millionen ein Also war genug Geld da, um besser aufzurüsten. Der erste Einkauf von Schröders Nachfolger Marcus Mann, Tim Drexler, war auch nicht wirklich überzeugend.  Aus der Schweiz soll der verliehene 20 jährige Mali-Stürmer Gaoussou Diakite zurückkommen. Seine Bilanz bei Lausanne: 46 Einsätze, zwölf Tore, acht Assists.

Foto: Red Bull Salzburg.

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