Fußball

21 der 48 WM-Teilnehmer fix: Chancen für Legionäre von Rapid und Austria

Letzte Woche wurde der Ball für die WM 2026 mit Namen Trionda präsentiert. 20 der 48 WM-Teilnehmer sind schon fix. Aus Südamerika Argentinien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Paraguay und Uruguay, aus Asien Australien, Japan, Südkorea sowie die WM-Neulinge Jordanien und Usbekistan, aus Ozeanien, Neuseeland, aus Afrika Ägypten, Algerien, Marokko, Ghana und Tunesien. Südkorea und Australien dabei – daher könnten auch die Wiener Austria und Rapid WM-Teilnehmer stellen. Austria Linksverteidiger Tae Seok Lee, Rapid Flügelspieler Marco Tilio. Beide bestritten bisher zehn Länderspiele.

In Europa hat es noch keiner geschafft, sich eines der 16 WM-Tickst zu sichern. Holland machte Sonntag in Amsterdam mit 4:0 (2:0) gegen Finnland, dem fünfte Sieg im sechsten Spiel, einen weiteren Schritt dazu. Das schafften Samstag auch Spanien mit dem 2:0 gegen Georgien in Elche, wobei Jeremy Pino von Crystal Palace, dem Klub von Oliver Glasner, das Führungstor erzielte. Der dritte Sieg im dritten Spiel wie Spanien gelang auch Portugal mit dem glücklichen 1:0 (0:0) gegen Irland in Lissabon. Das Tor fiel erst in der 91. Minute durch Saudiarabien-Legionär Joao Neves. Bei seinem ersten Treffer im Teamdress beim 61. Länderspiel sah Irlands Torhüter Caiomin Keleher gar nicht gut aus. 16 Minuten zuvor hielt Kelleher einen Elfmeter von Crsitiano Ronaldo mit dem linken Fuss.  Joao Neves war der beste Freund des im Sommer tödlich verunglückten Diogo Jota, spielte mit dessen Rückennummer 21. Aus dem Rennen um ein WM-Ticket ist hingegen Serbien, im Play-off der Nations League Bezwinger von Österreich, nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen Albanien in Leskovac. Danach erklärte Teamchef Dragen Stojkovic seinen Rücktritt nach vier Jahren, ist schon beim Dienstagspiel in Andorra nicht mehr dabei. Sensationell die Färöer-Inseln mit zwei Heimsiegen: 4:0 gegen Montenegro am Donnerstag, Sonntag 2:1 (1:1) gegen Tschechien. Damit verloren die Tschechen höchstwahrscheinlich das Duell um den Gruppensieg gegen Kroatien.

Von den Legionären aus der österreichischen  Bundesliga konnte sich nur einer über einen Sieg freuen: Der Ex-Rapidler Bendegüz Bolla. Er spielte bei Ungarns 2:0 (1:0) gegen Armenien in Budapest bis zur 77. Minute.  Bei Ungarns italienischem Teamchef Marco Rossi spielt er im Mittelfeld und nicht wie bei Rapid rechter Verteidiger. Ungarn hat drei Punkte weniger als Portugal, gastiert Dienstag in Lissabon. Otar Kiteishvili, der Fußballer des Jahres, war mit Georgien in Spanien chancenlos, Dienstag folgt das Duell um Platz zwei in der Türkei. Die Frage am Montag: Kann Deutschland im Windsor-Park von Belfast gegen Nordirland die Tabellenführung verteidigen? Deutschland ist nur durch die bessere Tordifferenz Erster.

 

 

 

Foto: FIFA.

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