Fußball

4:4 zwischen Rapid und Austria: Mit je vier Derbydebütanten

Erstmals in einem Derby zu spielen, das bedeutet für jeden Fußballer ein Highlight. Wie es aussieht, werden das am Sonntag nach derzeitigem Stand der Dinge im praktisch ausverkauften Hütteldorfer Allianz-Stadion beim 347. Duell zwischen Rapid und Austria zumindest acht genießen: Je vier in grün-weiß und violett. Bei den Derby-Detütanten steht es 4:4.  Bei Rapid werden dies der deutsche Linksverteidiger Jannes Horn, im Mittelfeld Martin Ndzie aus Kamerun und die französischen Stürmer Claudy Mbuyi und Janis Antiste (Bild) sein. Ndzie, so hört man, wurde letzten Sonntag in Graz beim 1:1 gegen GAK bereits mit Blick auf das Traditionsduell geschont. Keine Chance auf sein Derbydebüt hat Rapids norwegischer Stürmer Petter Dahl, der mit einer Muskelverletzung wochenlang ausfällt. Bei der Austria werden es je zwei Legionäre und Eigengewächs sein: Der südkoreanische Linksverteidiger Tae seok Lee, der deutsche Stürmer Johannes Eggestein sowie Dejan Radonjic und Sanel Saljc. Beide haben zuvor sicher noch nie vor seiner großen Kulisse, bei einer so aufgeheizten Stimmung gespielt. Radonjic hat dennoch bereits sein großes Erfolgserlebnis gegen Rapid: Als er letzte Saison Kooperationsspieler bei Stripfing zwar, erzielte er im Oktober auf der Hohen Warte das Siegestor zur 2:1-Cupsensation gegen Rapid.

Auf den Ersatzbänken sitzen wahrscheinlich jeweils drei, für die das Wiener Derby auch Neuland bedeuten würde: Bei Rapid der norwegische Rekordkauf Tobias Gulliksen, der Australier Marco Tilio und Dominik Weixelbraun, bei der Austria die Youngsters Luca Pazourek und Philipp Maybach sowie der Australier Noah Botic. Beide Trainer haben schon vier Derbys hinter sich. Sowohl Peter Stöger als auch Christoph Helm bei der Austria. Stögers Bilanz war in d er Meistersaison 2012/13 mit drei Siegen und einem Unentschieden besser als die von Helm in der letzten Saison (ein Sieg, drei Niederlagen): „Es ist gut, dass wir einige Spieler und einen Trainer haben, die schon mehrere Derbys erlebt haben. Auf die muss man richtig gut vorbereitet sein. Die Energie in diesem Stadion – das sind besondere Spiele für jeden, der dabei ist.  Wir werden wieder alles daran setzen, dass es ein Derby ist, das in die Geschichte eingeht, in dem die Austria die Nase vorn hat.“ Es wäre Helms erster Derbysieg in Hütteldorf, der Stöger als Trainer zweimal schon gelang. Allerdings noch im Hanappi-Stadion.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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