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83,4 Millionen sind der Unterschied zwischen LASK und Celtic Glasgow

LINZ,AUSTRIA,25.OCT.25 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, Linzer ASK vs Grazer AK 1902. Image shows Sascha Horvath (LASK). Photo: GEPA pictures/ Manuel Binder - For editorial use only. Image is free of charge.

Schottlands Rekordmeister Celtic Glasgow ist die Hürde, die der LASK nehmen muss,  um in die Ligaphase der Champions League zu kommen. Das ergab am Montag die Auslosung der Play-offs. Zunächst muss die Mannschaft um Kapitän Sascha Horvath in den 60.000 Zuschauer fassenden Celtic-Park, das Retourspiel ist am 26. August  dann wahrscheinlich im ausverkauften Linzer Stadion. Welche Mega-Herausforderung  die Grün-Weißen aus der schottischen Hauptstadt bedeuten, sieht man schon am Unterschied der Marktwerte. Der des Kaders von Celtic ist mit 127,3 Millionen Euro derzeit um 83,4 Millionen Euro höher als der des LASK (83,40). Klar, das Trainer Didi Kühbauer in Celtic den klaren Favoriten sieht, die Außenseiterrolle aber annimmt: „Wir werden das Beste daraus machen!“

In Schottland wird behauptet, dass Celtic den Meistertitel nur mit „Schiedsrichter-Hilfe“ im entscheidenden Spiel gegen Hearts gewann. Trainer der Mannschaft ist seit 5. Jänner zum dritten Mal die 74-jährige nordirische Legende Martin O’Neill. Er übernahm den Job nach zuvor sechs Celtic-Niederlagen in acht Spielen. Gegenüber der letzten Saison holte Celtic zwei neue Mittelstürmer von Teams, die in der letzten Saison positiv überraschten, die Ligaphase überstanden: Um 12,85 Millionen den dänischen Torjäger Kaspar Högh von Bodoe Glimt, der erst im Achtelfinale an Sporting Lissabon in der Verlängerung scheiterte. Von Qarabag Agdam aus Aserbaidschan, in den Play-offs gegen Newcastle ausgeschieden, den Kolumbianer Camillo Duran  um 5,5 Millionen. Nach dem Karrieende des 39-jährigen Kaspar Schmeichel ist der Finne Viljami  Sinisalo die neue Nummer eins im Tor. Die Abwehrspieler Anthony Ralston und Kieran Tierney gehörten zum schottischen WM-Aufgebot. Bekannt ist auch Routinier Alex Oxlade Chamberlain, der sechs Jahre bei Liverpool war.

Sturm Graz hat noch eine Hürde mehr als die Linzer. Zunächst Fenerbahce Istanbul, danach den Sieger aus Olympique Lyon gegen Slavia Prag. Der Unterschied bei den Marktwerten ist bei Sturm und Fenerbahce noch größer als zwischen LASK und Celtic: 332,15 Millionen gegenüber 56,80, , eine Differenz von 275,35 Millionen. Wie sehr Fenerbahce nach Platz drei in der letzten Saison aufrüstete, zeigt auch das Minus von 81,17 Millionen in der Transferbilanz. Allein die Tormannposition ist doppelt prominent besetzt: Mit Kroatiens Teamtorhüter Dominik Livakovic und dem Brasilianer Ederson, jahrelang die Nummer eins bei Manchester City. Das Şükrü-Saracoğlu-Stadion gilt als eines der lautesten in der Türkei. 50.000 Zuschauer könnten dort Mittwochabend für einen Hexenkessel sorgen. Bei Sturm wird Otar Kiteishvili wegen Wadenproblemen eher ausfallen, ORF1 zeigt das Spiel aus Istanbul live.

Gute Chance müsste Red Bull Salzburg haben, die Ligaphase der Europa League zu schaffen, wenn es gelingt, den FC Pafos aus Zypern zu eliminieren: Der Play-off-Gegner wäre entweder Mjällby, der Elfte der schwedischen Liga, oder der slowakische Meister Slovan Bratislava.

Foto: Gepa/Admiral.

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