Fußball

Mit Chelsea-Hilfe beim Doppelpack von Kane prolongierte Bayern verrückte Startserie

Die verrückte Startserie von Bayern München hielt auch gegen den ersten Klub-Wetmeister Chelses stand. Seit 2003 das ersste Spiel in der Champions Lague immer gewonnen.Mittwoch auch, weil die „Blues“ aus London beim 3:1 (2:1) des deutschen Meisters ordentlich mithalfen. Durch ein Eigentor von Innenverteidiger Trevoh Chalobah, der letzte Saison noch ein Spieler von Oliver Glasner bei Crystal Palace war, zum 1:0, als er eine Flanke von Michael Olise mit dem rechten Knie ins eigene Tor verlängerte. Durch ein ungeschicktes Elfmeterfoul von Moses Caicedo an Harry Kane nach 27 Minuten. Das nützte der Torjäger zum 92. verwandelten Elfmeter seiner Karriere. Verschossen hat er  zwölf. Nur 85 Sekunden nach Bayerns zweitem Tor traf Cole Pamer nach einem von ihm aus der eigenen Hälfte eingeleiteten Konter zum 2:1. Bayern hatte Glück, dass Inenverteidiger Jonathan Tah vom etwas seltsamen spanischen Referee Joao Sanchez nur die gelbe Karte bekam, als er in dieser Aktion abseits des Balles Joao Pedro  niederriss. Das hätte auch die rote sein können. Zur Pause ließ Trainer Vincent Kompany Tah zur Vorsicht in der Kabine, ersetzte ihn durch den Südkoreaner Kim. Beim 3:1 bekam Kane die ideale Vorlage durch einen missglücken Rückpass von Chelseas Verteidiger Malo Gusto.

Das war sein 95. Treffer im 102. Bayern-Spiel. Kane wurde klarerweise zum „man of the match“ gewählt. Aber auch Konrad Laimer (Bild) bot eine überzeugende Leistung. Die rechte Seite Bayerns mit Olise und Laimer, der sich immrr in die Offensive einschaltete, war sicher die bessere. Schade, dass der Salzburger nach 38 Minuten seine Chance zum 3:1 nicht nützte. Nach 51 Minuten musste Laimer wegen der Verletzung des Kroaten Josip Stanisic die Seien wechseln, dessen Position als Linksverteidiger übernehmen, die für ihn ungewohnt ist. Aber dennoch bereitete er eine Topchance für Kane vor, die der Engländer nicht nütze.  Später bekam Laimer die gebe Karte für ein Foul an Palmer.

Mehr Mühe als Bayern mit Chelsea hatte Liverpool gegen Atletico Madrid. Trotz Traumstart, nach sechs Minuten stand es durch Tore von Andy Robertson und Mo Salah und 2:0. In der 81. Minute glich Marcos Llorente mit seinem zweiten Tor aus, Liverpool Siegestreffer zum 3:2 (2:1) fiel erst in der 92. Minute durch Kapitän Virgil van Dijk nach einem Eckball des Ex-Salzburgers Dominc Szoboszlai. Da waren die neuen „Stars“ von Liverpool, Alexander Isak und Florian Wirtz, nicht mehr am Rasen. Eine Machtdemonstration gab es von Titelverteidiger Paris St. Germain auch ohne den verletzten Ousmane Dembele beim 4:0 (2:0) gegen Atalanta Bergamo. Marquinhos und der Georgier Khvicha  Kvaratskhelia sorgten bis zur 36. Minute für klare Verhältnisse, danach vergab Bradley Barcola einen Elfmeter. Zwei Tore des Franzosen Marcus Thuram sicherten Inter Mailand den 2:0 (1:0)-Auswärtssieg über Ajax Amsterdam, bei den Holländern spielte der Ex-Salzburger Oscar Gloukh erst ab der 76. Minute.

Zyperns Meister Pafos holte in Athen im Prestigeduell gegen Olympiakos mit 0:0  einen Punkt, ebenso der norwegische Sturm Graz-Bezwinger Bodoe Glimt in Prag bei Tschechiens Meister Slavia. Der Ausgleich zum 2:2 (0:1) fiel  in der 90. Minute. Danach wurde bei Slavia noch der Österreicher Muhamed Cham eingetauscht.

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