Fußball

Austria als starke Einheit: Ein 17 jähriger statt Derbyheld Barry

Im letzten Spiel vor der Länderspielpause im September feierte die Austria ihren ersten Sieg, im letzten vor der Oktober-Pause geht es Samstag daheim gegen Blau Weiß Linz bereits um den fünften hintereinander. Bei den letzten zwei wurden jeweils drei Tore erzielt.  13 Punkte nach acht Runden hatte die Austria zuletzt vor sieben Jahren: „Wir präsentieren uns als starke Einheit“ kann Trainer Stephan Helm zufrieden Bilanz ziehen, „wir haben uns nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen!“ Als unter anderem nach den ersten vier Runden ohne Sieg auch über einen Trainerwechsel spekuliert wurde. Nur Sportvorstand Jürgen Werner wollte sich nicht mehr die organisierten Sprechchöre gegen ihn von der Fantribüne anhören, trat zurück, ist „nur“ noch Investor, ohne den es die wahrscheinlich die Austria in der Bundesliga nicht mehr geben würde. Vier Spiele in Folge gewann die Austria auch heuer im März

Die Abgänge von Dominik Fitz und Maurice Malone schwächten die Austria bisher nicht. Der 19 jährige Sanel Saljic, der erstmals in den Kader von Österreichs U 21-Team berufen wurde, machte es bisher genauso gut wie Fitz, wenn auch auf eine andere Art. 12.000 Karten waren bis Freitag verkauft, gegen Blau Weiß müssen nach dem groß gefeierten Derbysieg in Hütteldorf die Sperren von Abubakr Barry im Mittelfeld und Philipp Wiesinger in der Abwehr verkraftet werden. Mit ihm, Johannes Handl, Tin Plavotic und Kang Hee Lee fehlen vier, die schon als Innenverteidiger zum Einsatz kamen. Daher ist der 20 jährige Dejan Radonjic inzwischen Fixstarter, Samstag wird mit Rechtsverteidiger Luca Pazourek (Bild) ein weitere 20 jähriger nach fünf Einsätzen als Joker erstmals zur Startelf gehören.  Das trifft auch auf den möglichen Ersatz für den gegen Rapid herausragenden Barry zutreffen, auf den erst 17 jährigen Philipp Maybach.

Blau Weiß gewann zwar zwei seiner letzten drei Spiele, aber auswärts in dieser Saison noch nicht. Das 2:2 in Salzburg dient aber als Warnung für die Austria, die in der Bundesliga sieben der acht Duelle gegen Blau Weiß gewann

Foto: FoobyHofer/Christian Hofer.

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