Fußball

Kühbauer auf LASK-Geduldprobe eingestellt: Hartberg ist am längsten unbesiegt

Im Linzer Stadion beginnt Freitagabend die Meistergruppe, live zu sehen  bei Sky Austria. Mit einem Duell, bei dem es in dieser Saison noch keinen Sieger gab, in dem der LASK noch nicht in Führung gehen konnte. Im Oktober führte Hartberg in Linz bis zur 89. Minute 3:0, bis zur 94. Minute glich der LASK durch den Ex-Hartberger Christoph Lang und die Abwehrspieler Kasper Jörgensen und Andres Andrade noch aus. Da war noch Maximilian Ritscher LASK-Trainer. Im Dezember führte Hartberg daheim bis zur 92. Minute 2:1, ehe Moses Usor noch ausglich. Sowohl der LASK als auch Hartberg haben von den 14 Partien nur eine verloren, die Linzer sind in den acht Jahren seit Einführung der Meisterrunde zum sechsten Mal unter den Top-6. Hartberg erst zum dritten Mal. So lange wie gegen Hartberg  ist der LASK gegen keine andere Bundesligamannschaft ungeschlagen: Bereits in acht Spielen, von denen vier gewonnen wurden.

Für die Linzer spricht auch, dass in den 13 Spielen der zweiten Ära von Didi Kühbauer ab der 10. Runde 30 Punkte geholt wurden, so viele wie von keinem anderen Team in dieser Zeit. Aber Hartberg hat die beste Defensivbilanz der ersten sechs: Nur 24 Tore kassiert, so wenige wie zuvor noch nie seit dem Aufstieg in die Bundesliga. Anzunehmen, dass Trainer Manfred Schmid (Bild) auch Freitag bei der bewährten Fünferabwehr bleiben wird: „Wir sind nicht in der Meisterrunde, um die anderen Mannschaften mit Punkten zu versorgen!“ Das erwartet Kühbauer auch nicht: „Wir brauchen mehr Intensität und Schärfe, aber wahrscheinlich auch Geduld!“ Denn Hartberg ist mit zwei Siegen und fünf Unentschieden die aktuell am längsten unbesiegte Mannschaft der Liga. Die Serie begann Anfang Dezember mit dem 2:2 gegen LASK. Auswärts ist Hartberg seit sechs Runden ungeschlagen. Dennoch: Wer um den Meistertitel mitspielen will, der muss daheim Hartberg bezwingen.

Die Personalnews bei Rapid für das zweite Duell hintereinander gegen Red Bull Salzburg am Sonntag:  Der 19 jährige Daniel Nunoo, der Aufsteiger in der Ära von Trainer Hoff Thorup, fällt mit einer Muskelverletzung, die er beim 1:0 gegen die Salzburger erlitt, für Wochen aus. Rechtsverteidiger Bendegüz Bolla könnte erneut fehlen. Hingegen ist der gesperrt gewesene Mittelfeldspieler Romeo Amane wieder dabei. Salzburg ist seit 19 Heimspielen gegen Rapid ungeschlagen, gewann 15.

Foto: Yigit Oerme.

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