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Rapid plötzlich auf junger Welle: Sechs „eigene“ Hoffnungen

Rapid braucht Sonntag den dritten Sieg hintereinander gegen Red Bull Salzburg, damit die Chance auf einen Europacupplatz intakt bleibt. Salzburg hat mit Trainer Daniel Beichler gegen Rapid noch kein Tor erzielt, zweimal 0:1 verloren. Zunächst in Hütteldorf im Grunddurchgang, dann daheim in der Meistergruppe durch einen abgefälschten Freistoss von Rapids Kapitäm Matthias Seidl. Das müsste sich ändern, wenn Salzburg im Titelrennen bleiben will. Der jüngste Spieelr am Rasen wird beim Anpfiff grün-weiß tragen: Der 20 jährige Nikolaus Wurmbrand. Rapid bräuchte in Zukunft mehrere Wurmbrands. Sprich Spieler aus den eigenen Reihen, die dann auch Identifikationsfiguren sind. Die Erkenntnis scheint sich inzwischen durchgesetzt haben. Denn in den letzten Wochen gibt es auffällig viele Vertragsverlängerungen mit Spielern aus der eigenen Akademie.

Etwa mit dem 18 järigen Mittelfeldspieler Omar Badarneh, der bereits bei Rapid II in der zweiten Liga zum Einsatz kommt. Das trifft auch auf den 19 jährigen Innenverteidiger Jakob Brunnhofer, einen Steirer,  zu. Auch der 17 jährige Edvin Rahmani bekam einen Jung-Profivertrag bis 2028. Freitag meldete Rapid die Vertragsverlängerung mit drei Talenten samt Foto mit Sportchef Markus Katzer:  Mit dem 18 jährigen Innenverteidiger Amar Hadzimuratovic, der sich bereits zehnmal in der zweiten Mannschaft zeigen konnte, bisher in österreichsche und bosnschen Nachwuchsteam einberufen wurde, dem gleichaltrigen Mittelfeldspieler Muhammmed Tazi, der zehn Einsätze in den türkischen Nachwuchs-Nationalteams hatte, und  Defensivspieler Laurenz Kolloni. Wer von diesen  sechs Hoffnungen wird wie Wurmbrand den Sprung in die Bundesliga schaffen?

Salzburg agierte schon seit  vieen Jahren so. Mit dem U 17-Vizeweltmeistern Johann Moser und Jakob Pokorny gibt es langfristige Verträge, beide kommen zur Sommervorbereitung in den Kader der Kampfmannschaft. Dazu entdeckten Salzburgs Scouts im Ausland neue Hoffnungen: Den 18 jährigen Stürmer Yermin Sulbaran bei Venezuela während der U 17-WM in Katar, den 18 jährigen offensiven Mittelfeldspieler Filip Matjasevic in Serbien bei Cukaricki Belgrad. Er spielte bereits mit 16 in der obersten Liga, hat diese Saison beim Tabellenachten bisher 28 Einsätze. Laut Sportchef Marcus Mann wird man beiden die notwendige Zeit zur Eingewöhnung geben. Beide bekamen Verträge über jeweils fünf Jahre bis 2031, bei Rapid begnügt man sich mit Verlängerungen bis 2027 oder 2028.

Foto: SK Rapid/Widner.

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