PETERLINDEN.LIVE

Zum Glück ist Alexander Schlager der bessere Tormann als Zidane!

Erster Medienauftritt von Teamchef  Ralf Rangnick nach dem 0:2 gegen Argentinien , zugleich der letzte vor dem letzten Gruppenspiel gegen Algerien schon Freitagnachmittag, nach Wiener Zeit Freitag um 21.30 Uhr im Arrowhead Stadium von Kansas City. Vor dem Startsieg gegen Jordanien begleitete Kapitän David Alaba Rangnick, vor dem Duell gegen den Weltmeister Marcel Sabitzer, diesmal Konrad Laimer.  Zuvor gab es die Stadionbesichtigung, genannt Pitch Walk, trainiert wurde erst am Abend. Die Anstoßzeit ist Samstag um 21 Uhr Ortszeit. Laut Wetterprognosen bei 28 Grad. Die Spekulationen, ob Platz zwei oder drei besser wäre, sind inzwischen hinfällig geworden: Weil es bereits vier Gruppendritte mit vier Punkten auf dem Konto gibt. Außer Bosnien, Paraguay (nach dem 0:0 gegen Australien), Schweden (durch das 1:1 gegen Japan) und Ecuador durch die Sensation gegen Deutschland. Der 25. Juni wurde in Ecuador rasch zum neuen Feiertag erhoben. Weil an diesem Tag Deutschland 2:1 besiegt wurde. Von den Dritten mit drei Punkten hat Senegal nach dem 5:0 gegen den Irak in Toronto eine Tordifferenz von plus zwei.

Eine Niederlage könnte für Österreich also „gefährlich“ sein, drei Punkte könnten nicht zum Aufsteíeg reichen. Fragen nach einer Umstellung, um die bisher nicht überzeugende Offensive zu stärken, beantwortete Rangnick mit der Feststellung, es werde welche geben. Konkreter wurde er nicht. Algerien begann beim Sieg gegen Jordanien mit je drei Legionären aus Frankreichs Ligue1 und der deutschen Bundesliga, je einem aus Italien, Holland, Englands Premier League und Spaniens zweiter Liga. Das ist Luca Zidane, der Sohn des französischen Superstars, im Tor. Auf dieser Position ist Österreich mit Alexander Schlager eindeutig besser besetzt. Das könnte entscheidend sein. Die Legionäre sind aus Deutschland sind Innenverteidiger Ramzy Bensabaini von Borussia Dortmund, Jungstar Ibrahim Maza von Bayer Leverkusen im Mittelfeld und Offensivspieler Fares Chaibi von Eintracht Frankfurt. Daher wird es zu einem Dortmund-Duell zwischen Bensabaini und Marcel Sabitzer kommen.

Es kann für Österreich nur eine Devise geben: Auf Sieg spielen. Daran ließ Rangnick keinen Zweifel. Wird Österreich hinter Argentinien Zweiter, geht es Donnerstag in Los Angeles um 21 Uhr in Los Angeles weiter. Dort, wo die USA in der Nacht auf Freitag überraschend gegen die Türkei 2:3 (2:1) verlor. So viel Prominenz wie bei dieser Partie würden bei Österreichs Sechzehntelfinale sicher nicht auf der Tribüne sitzen. Türkeis Abschiedssieg mit dem entscheidenden Treffer in der 98. Minute sahen vor Ort Paris Hilton, die Schauspielstars Brad Pitt und Colin Farell, die ehemalige Turn-Olympiasiegerin Nadia Comaneci, der frühere Basketball-Superstar Scottie Pipen und Ilkay Gündogan, der frühere deutsche Teamkapitän.

Europameister Frankreich feierte in Boston mit 4:1 (3:1) gegen Norwegen den dritten Sieg. Ohne Teamchef Didier Deschamps, der wegen des Begräbnis seiner Mutter in die Heimat flog, von Assistent Guy Stephan vertreten wurde. Zum Duell der Toptorjäger zwischen Kylian Mbappe und Erling Haaland kam es nicht, weil Norwegens Teamchef Stale Solbakken Haaland und neun weitere Spieler der Stammelf schonte. Der Aufstieg stand schon fest. Ob als Erster oder Zweiter war ihm egal. Mann des Spiels war Ousmane Dembele, dem vor der Pause innerhalb von 25 Minuten ein Hattrick gelang. Mbappe traf einmal die Latte, leistete zwei Assists. Das vierte Tor gelang Desire Doue in letzter Minute.

Foto: ÖFB/Christopher Kelemen.

Die mobile Version verlassen