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Auch für Sturm Graz und FC Salzburg gab es nichts zu holen

Nicht nur in der Conference League, auch in der Europa League gab es für Österreichs Bundesliga nichts zu holen: Sturm Graz verlor vor nur 10.000 Zuschauern im Olympiastadion von Athen gegen Panathinaikos 1:2 (1:1), Tabellenführer FC Salzburg in Bologna 1:4 (1:1). Aber das wie war doch besser als das von Rapid in Polen. So werden aber weder Sturm noch Salzburg unter die ersten 24 und in die Play-offs kommen: Nach fünf von acht Runden reicht es nur zu Platz 28 und 29. Die nächsten Gegner: Sturm Graz empfängt Roter Stern Belgrad, Salzburg muss nach Freiburg.

Sturms Trainer Jürgen Säumel baute nach der Heimniederlage gegen den LASK die Abwehr auf drei Positionen um: Im Zentrum die Österreicher Emanuel Aiwu und Niklas Geyrhofer statt der Legionär Tim Oermann und Dimitri Lavalee, rechts verteidigte Costa-Rica-Legionär  Jeyland Mitchell statt des Bosniers Arjen Malic. Im Mittelfeld begann der Pole Filip Rozga statt Tomi Horvat. Geyrhofer ssh beim Führungstor der Griechen, einem Kopfball von Karol Swiderski, zu weit weg vom Polen, Otar Kiteishvili gelang mit einem Traumtor aus gefühlt 30 Metern das 1:1. Mitchell schien gegen den Marokkaner Anass Zaroury überfordert, daher kam zur zweiten Hälfte Malic. Nach der Pause wurde Sturm kaum gefährlich, aber auch Panathinaikos nicht. Die Entscheidung brachte ein Tor des italienischen Verteidigers Davide Clabaria, der mit Glück an Emir Karic vorbei und frei zum Schuss kam: „Ein Unentchiedenwäre im Bereich des Möglichen gewesen“, glaubte Säumel.

Salzburg wurde vier Minuten zum Verhängnis. Vor der Pause glich Yorbe Vertessen Bolognas Führung, die der Däne Jens Odgaard erzielte, aus, zwischen der 50. und 53. Minute entschieden Tore des Holländers Thijs Dallinga und von Federico Bernadeschi per Kopf das Spiel: „Wir bekommen fast immer in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte Tore“, klagte Salzburgs Bester, Tormann Alexander Schlager, der im Finish noch von Italiens Teamspieler Riccardo Orsolini bezwungen wurde.  Könnte an der Qualität der Defensivabteilung liegen. Was in der Bundesliga meist funktioniert, reicht international nicht. Vorne fehlte die Effizienz: Bei 1:3 ließen Vertessen und Petar Ratkov Sitzer aus ,traf der Serbe die Latte: „Es hätte auch 7:5 für Bologna enden können“, glaubt Trainer Thomas Letsch, „ich kann keinem einen Vorwurf wegen fehlendem Engagement machen, aber wir müssen gewissenhafter verteidigen!“ Das sagt er nicht zum ersten Mal.

Ein österreichischer Sieger war Marko Arnautovic mit Roter Stern Belgrad, der beim 1:0 (0:0) gegen FCSB Bukarest bis zur 85. Minute spielte. Philipp Lienhart blieb mit Freiburg durch ein 0:0 bei Viktoria Pilsen auf einem Achtelfinalplatz, Ex-Rapidler Nikolas Sattlberger spielte beim 2:1 von Genk gegen den Schweizer Meister FC Basel ab der 75. Minute. Dejan Ljubicic bezog mit Dinamo Zagreb in Frankreich ein 0:4-Debakel gegen Lille.

Foto: RB Salzburg/Weirather.

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