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Auch Laimer mit einem Fuß im Achtelfinale! Italo-Referee „zerstörte“ Hütter

Marko Arnautovic ist mit Inter Mailand bereits im Achtelfinale der Champions League, nach David Alaba mit Real Madrid und Marcel Sabitzer mit Borussia Dortmund steht auch Konrad Laimer mit Bayern berits mit einem Fuß unter den letzten 16. Das lässt sich nach dem 2:1 (1:0) vor 60.000 Zuschauern  im Celtic-Park  von Glasgow gegen die Grün-Weißen aus der schottischen Hauptstadt, dem zweiten Auswärtssieg von Bayern in diesem Bewerb, feststellen. Eigentlich war es der erste, denn der erste gegen Ukraine-Meister Schachtjor Donzuk gelang in Gelsenkirchen, also auf deutschem Terrain, wo Donezk wegen des Kriegs ind er Heimat seine „Heimspiele“ austrägt.  Laimer, entgegen den Prognosen der deutschen Medien in der Startelf,  war mit Ausnahme eines missglückten Rückpass ein souveränen Rechtsverteidiger, hatte Celtics japanischen Stürmer Daizen Maeda, meist im Griff, wie dieses Bild zeigt.

Der Sieg in Glasgow geriet nur zu Beginn und im Finish in Gefahr. Zu Beginn, als Ex-Rapidler Nicolas Kühn nach 30 Sekunden von rechts mit dem Ball an seinem starken linken Fuß zur Mitte zog und aus 17 Metern Manuel Neuer bezwang. Ein Treffer, wie sie früher der Holländer Arjen Robben für Bayern erzietle oder Kühn selbst im November gegen RB Leipzig. Österreich Teamchef Ralf Rangnick erkannt im Wiener Canal+-Studio einen Unterschied: „Gegen Leipzig hat er den Ball geschlenzt, diesmal war es Vollspann!“ Gegen Leiozig zählten diese Tore, gegen Bayern nicht. Weil Celtics Legionär aus Nigeria, Adam Idah, in passiver Abseitsposition die Sicht von Tormann Manuel Neuer behinderte. Bayern schien durch Tore von Michael Olise knapp vor dem Halbzeitpfiff und Harry Kane, der in der vierten Minute der zweiten Hälfte einen Eckball von Joshua Kimmich mit links volley übernahm, einem problemosen Sieg entgegenzusteuern, ehe Maeda nach 79 Minuten das Anschlusstor erzielte. Da erwachte wieder das Stadion, wurde der Celtic-Park zur 129 Dezibel-Hölle. Diese Lautstärke wurde bei den Sprechchören und Gesängen der Celtic-Fans gemessen. Mit dem bekanntesten Celtic-Edelfan, Popstar Rod Stewart, ergatterte Canal+Reporter Johnny Ertl, ein gemeinsames Foto. Damit war der ehemalige England-Legionär auch ein Sieger dieses Abends. „70 Minuten war es ein Klasseunterschied, dann schaltete Bayern zu früh in den Verwaltungsmodus“, urteilte Rangnick.

Nur noch ein „Wunder von Lissabon“ kann Adi Hütter mit AS Monaco nächsten Dienstag ins Achtelfinale bringen. Vier verhängnisvolle Minuten zwischen der 48. und 52. Minute führten zur 0:1 (0:0)-Heimpleite gegen Benfica, der zweiten Heimniederlage gegen die Portugiesen in dieser Saison: Zunächst ein Fehler von Innenverteidiger Mohammed Salisu, der zum Benfica-Siegestor durch den Griechen Vangelis Pavlidis führte, vier Minuten später zerstörte der italienische Referee Maurizio Mariani, sozusagen regeltechnisch gedeckt, das Spiel. Als Monacos neuer Mittelfeldspieler aus Libyen, Ali Al Musrati, eine Leihgabe von Besiktas Istanbul, nach einem Foul von Benficas mit gelb vorbelasteten Verteidiger Alvaro Carreras, dessen Ausschluss mit einer Geste forderte, zeigte Mariani nicht Carreras, sondern Al Musrati die zweite gelbe und damit die rote Karte. Damit war das Match entschieden, Monaco konnte nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Im Sky-Studio litten Ex-Teamchef Franco Foda und Admiras Sportchef Peter Stöger sozusagen kollegial mit Hütter: Total überzogen in einem Match, in dem es um das Achtelfinale der Champions League geht, und sehr kleinlich, so ihr richtiger Tenor. Aber das hilft Hütter und Monaco nicht. Das Debüt von Ex-Sturm-Torjäger Mika Biereth in der Champions League blieb diskret. Zur Pause wurde er ausgetauscht.

Chancen auf das Achtelfinale hat auch Stefan Posch mit Atalanta Bergamo. Er begann in Brügge gegen Belgiens Meister in der Dreier-Innenverteidigung auf der linken Position, patzte vor dem ersten Brügge-Tor, wurde nach 72 Minuten ausgewechselt. Da stand es 1:1. Ein umstrittener Elfmeter in letzter Minuten führte zu Brügges Siegestor, aber in Bergamo ist das 1:2 aufzuholen. Der verletzte Gernot Trauner fehlte bei Feyenoords 1:0 (0;0)-Heimsieg gegen Milan.

 

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