Sieben Legionäre und fünf Österreicher stehen im von der Bundesliga veröffentlichten Team der Saison, in dem Doublegewinner LASK mit sechs Spielern am stärksten vertreten ist. Von den zwei Wiener Klubs ist nur einer dabei: Der 33 jährige Austria-Abwehrchef Aleksandar Dragovic. Die anderen Österreicher sind LASK-Kapitän Sacha Horvath, Patrick Greil von Altach und Sasa Kalajdzic vom LASK. Je einen Spieler wie die Wiener Austria und Altach brachten auch Vizemeister Sturm Graz (Otar Kiteishvii), Red Bull Salzburg (Kerim Alajbegovic) und Hartberg (Tormann Tom Ritzy Hülsmann) ins Team der Saison, Rapid aber keinen.
Hartberg hat inzwischen die Trainerfrage gelöst. Mit einem bekannten Namen, der sich von 2018 bis 2021 und 2022 bis 2024 für Erfolg sorgte: Der 52-jährige Markus Schopp gibt sein zweites Comeback in der Oststeiermark, könnte nächste Saison seinen Sohn Konstantin trainieren, wenn die Mainz-Leihgabe bleibt. Mit Schopp erreichte Hartberg vor sechs Jahren sogar einen internationalen Startplatz, vier Jahre später Platz fünf in der Meistergruppe mit der bisher besten Hartberger Punkteausbeute. Schopp wird gemeinsam mit Obmann Erich Korherr (Bild) auch für Kaderplanung und Transfers verantwortlich sein: „Entscheidend war, dass sich unsere Konzepte decken, in Zukunft vor allem mit heimischen Spielern und Talenten den Weg zum Erfolg zu finden“ erklärte Schopp, der für einen auf Ballbesitz ausgerichteten Spielstil steht. Er wird eine neue Mannschaft formen müssen: Kapitän Jürgen Heil ist so gut wie weg, auch mit dem Abgang von Keeper Hülsmann und Torjäger Elias Havel muss gerechnet werden, der deutsche Verteidiger Max Henning wurde bereits verabschiedet.
Doublegewinner LASK vermeldete seinen ersten ablösefreien Neuzugang: Den 32 jährige Alessandro Schöpf. mit dem LASK-Meistermacher Didi Kühbauer schon bei Wolfsberg zusammenarbeitete. Schöpf bekam einen Zweijahrsveertrag. Der GAK verlängerte nach dem geschafften Klassenerhalt den Vertrag von Sportchef Tino Wawra bis 2028: „Ich hab´ noch sehr viel vor“ versicherte Wawra, der vor allem für Kontinuität sorgen will, „es wird ein arbeitsreicher Sommer!“ Wara sieht den GAK als „schlafenden Riesen“, hat für die kommende Saison vor allem ein Ziel im Visier: Ein Derby gegen Sturm zu gewinnen. In der Salzburger Red-Bull-Arena wird seit Montag der Rasen erneuert. Die fünf Prozent Hybridrasen verbleiben im Boden, der Naturrasen kommt neu.
Auch in der zweiten Liga wurde eine Trainerfrage entschieden: Viennas Sportchef Dieter Elsneg präsentierte erwartungsgemäß den 32-jährigen Niederrösterreicher Patrick Enengl, unter dem sich Amstetten ins Spitzenfeld kam, in dieser Saison um die Top-Plätze mitspielte: „Er steht für eine klare Fußballidee, kann Mannschaften entwickeln und erfolgreich führen“, begründete Elsneg seine Wahl.
Foto: Famous Sepp Pail.
