Fußball

Austria jubelte nur über seinen jüngsten Debütanten!

Vor der Pause führte die Admira fünf Minuten lang 1:0, in der zweiten Hälfte die Austria acht Minuten lang 2:1. Aber am Ende hieß es vor 8000 Zuschauern 2:2 (1:1), gelang nicht der erste Heimsieg, was Traienr Manfred Schmid wegen der dummen kassierten Tore sehr ärgerte. Zum Jubeln gab nur der jüngste Debütant, der in der Bundesliga bisher den violetten Austria-Dress trug, Anlass: Eigenbauspieler Ziad El Sheiwi (Bild oben), 17 Jahre und sieben Monate jung, bereits beraten von Max Hagmayr. Er kam durch die muskulären Problemen von Kapitän Markus Suttner als Linksverteidiger zum Einsatz. Bei Admiras nicht unhaltbarer Führung ließ er den Torschützen Joseph Ganda zwar ziehen, nach der Pause fehlte aber nur wenig zu seinem ersten Tor in der Bundesliga beim Debüt. Für El Sheiwi fand Schmid nur lobende Worte: „Man hat nicht gemerkt, dass es sein erstes Spiel ist. Wie er sich nach vorne eingeschaltet und auch verteidigt hat, das war schon eine Top-Leistung. Dazu kann man nur gratulieren!“

Beim Ausgleich zum 1:1 durch Georg Teigl nach Assist  von Marco Djuricin hatte die Austria Glück, dass weder Referee Julian Weinberger noch Video Assistant Harald Lechner eine Attacke von Manfred Fischer gegen den später verletzt ausgeschiedenen Ganda als Foul werteten. Eine umstrittene Entscheidung. Für die 2:1-Führung sorgte Noah Ohio nur 30 Sekudnen anch seiner Einwechslung unter Mithilfe von Admiras Verteidiger Leonado Lukacevic per Kopf. Aber Admira schlug nochmals zurück. Ebenfalls durch einen eingewechselten Spieler. Durch den 23 jährigen Brasilianer Patrick Robson de Souza Monteiro in seinem dritten Einsatz in der Bundesliga. Auch er hat eine besondere Geschichte.

Letzte Saison spielte er in der zweiten Liga bei Horn (sechs Tore in 30 Spielen), in den ersten neun Runden spielte er insgesamt nur neun Minuten. Gestern kam er zur zweiten Hälfte statt des mit einer Knöchelverletzung ausgeschiedenen Dominik Starkl. Und traf nach idealer Vorarbeit von Marlon Mustapha. Offenbar überforderten die schnellen Bewegungen von Patrick in dieser Situation Austrias Innenverteidiger Lukas Mühl. Für Patrick war es auch aus einem anderen Grund ein besonderer Tag. Er traf am Geburtstag seines Vaters. „Ein typischer Brasilianer, mit sehr guter Technik“, lobte Admiras Trainer Andreas Herzog, der mit dem Unentschieden besser leben konnte als Schmid, der insgesamt sechs Eigenbauspieler einsetzte.

Einen Grund für diesen „billigen“ Weg verriet AG-Vorstand Gerhard Krisch in einem Sky-Interview: „Es ist auch heutiger Sicht so, dass wir zusätzliches Geld benötigen werden. Ich hoffe, dass wir einen passenden Partner finden.“

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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