Fußball

Austria vergeigte in 15 Minuten Heimvorteil – das kotzte Stöger an

In 15 Minuten  verspielte die  Austria Platz eins in der Qualifikationsrunde und den Heimvorteil vor eigenen Fans im Play-off gegen Hartberg. Aus einer 2:0-Führung nach 79 Minuten wurde noch ein 2:3 (1:0). Den Umschwung leitete ausgerechnet Austrias Bester in dieser Saison, der von der Bundesliga als bester Tormann ausgezeichnete Patrick Pentz mit einem fürchterlichen Fehler ein, als er einen Schuss von Marco Grüll in dessen Abschiedsspiel vor dem Wechsel zu Rapid zwischen seinen Beinen über die Linie gleiten ließ.  Da führte Austria aber noch immer. 2640 Zuschauer verwandelte danach mit ihren Anfeuerungsrufen die Josko-Arena in ein Tollhaus, treiben den Aufsteiger zu einem Kraftakt. Ausgleich in letzter Minute durch Ante Baic, in der 94. Minute sogar das Siegestor durch Manuel Kerhe. Sein erstes Tor in der Bundesliga in seinem letzten Spiel für Ried.

Peter Stögers Plan, Spielern die nach ihren Erkrankungen und Verletzungen Einsätze brauchten, um matchfit zu werden, die Chance zu geben, schien aufzugehen.  Kapitän Alexander Grünwald sorgte mit seinem schwächeren rechten Fuß spektakulär für die Führung, Rieds Tormann Samuel Sahin-Radlinger verhinderte einen höheren Rückstand. Ein Freistossgeschenk nütze Alexander Jukic zum zweiten Tor nach 56 Minuten, da schien alles gelaufen. General Manager Stöger tauschte mit Manprit Sarakria, Marco Djuricin, Manprit Sarkaria und Dominik Fitz Spieler, die zuletzt zur Startelf gehört hatten, ein. Denen fehlte das nötige Engagement „Dann kamen Jungs, die meinen, die Partie spielen zu können, ohne dem Aufwand, d er nöti ist. Dann passiert es so. Das ist extrem ärgerlich. Wir zeigten 20 Minuten ein Gesicht, welches wir nicht wollen. Mit wenig Mannschaftsgeist. Es ist dann zu wenig. Und so haben wir den Fans, die zum Klub stehen, die Möglichkeit genommen,  ins Stadion zu kommen. Das kotzt mich an!“ Denn Gästefans sind nach wie vor nicht erlaubt. Harte Worte von Stöger gegen eienn Teil seiner Mannschaft, die man selten von ihm hört. Die zeigten, wie groß sein Zorn gewesen sein muss.

Hartberg schaffte durch ein 1:0 (0:0) beim Letzten St. Pölten, die Austria zu überholen. Obwohl Trainer Markus Schopp mit Linksverteidiger Christian Klem nur einen beginnen ließ, der letzten Samstag beim 2:0 gegen die Admira im Einsatz war. Auch Stammtormann Rene Swete blieb draußen, Philipp Sturm sorgte vor der Pause für das goldene Tor, der zur Pause eingewechselte Stefan Rakowitz muss bald nach einem Brutalo-Foul der slowakischen Salzburg-Leihgabe Peter Pokorny raus, fällt gegen Austria aus. Referee Manuel Schüttengruber zeigte ihm nur Gelb statt Rot, seine obligate schwere Fehlentscheidung. Rot für Hartbergs Burkina Faso-Legionär Abdoul Yoda ging in Ordnung. In den letzten 17 Minuten kam Hartberg in Unterzahl noch etwas unter Druck: „Wir haben unser Ziel, die Qualifikationsrunde zu gewinnen, geschafft. Und zwar verdient“, stellte Trainer Markus Schopp fest, „wir werden Montag gegen Austria alles raushauen!“ Und von den Fans sicher ähnlich unterstützt werden wie Ried. Nur über seine Zukunft wollte Schopp nicht reden. Ob der Einstieg bei Austria eine bessere Entscheidung sein würde als eine vierte Saison bei Hartberg? Im Moment muss man das bezweifeln. Auch wegen der handelnden Personen in der violetten Führungsetage,

Ein bewegendes Sky-Interview sah man vom mies behandelten Klaus Schmidt nach seinem letztem Spiel als Admira-Trainer, als er sich mit Tränen in den Augen bei der Mannschaft bedankte, auch bei den 16 Spielern, die wegen Corona nicht dabei waren, die dies daheim auf der Couch sahen. Mit Paul Koller, der Freitag auch maturierte, und Julian Buchta begannen zwei Nachwuchsspieler, weniger als erwartet. Es reichte zum 1:1 (0:0) gegen Altach, wo Trainer Damir Canadi seinen spanischen Assistenten Manu Hervas die Manschaft vorbereiten und coachen ließ. Schmidt zur Entscheidung der Admira, ihn  trotz Rettung nichts zu behalten: „Das kam für mich nicht überraschend, es gab immer wieder solche Andeutungen. Aber ich brenne für den  Trainerjob.“ Nachfolger? Da fiel in der Südstadt auch der Name der Austria-Ikone  Andi Ogris. Kontakte zu Sportchef Franz Wohlfahrt gab es bereits vor dessen Erkrankung.

 

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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