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Bayern kassierte in 52 Sekunden zwei Tore! LASK-Hilfe für Union Berlin?

Das passiert Österreich Teamspieler Konrad Laimer (Bild) bei Bayern München bis Samstag noch nie: Der Rechtsverteidiger war am Rasen, als Tormann Manuel Neuer zweimal in nur 52 Sekunden bezwun gen wurde. Daher wurde aus einem 4:1 gegen den Vorletzten, Aufsteiger Holstein Kiel, der auswärts in der Bundesliga noch nie drei Tore erzielte, nur ein knappes 4:3.  Schon das zweite Mal innerhalb von eineinhalb Wochen kassierte Bayern drei Tore. Zunächst beim 0:3 in der Champions League gegen Feyenoord in Rotterdam, Samstag beim Pflichtsieg. Ein Warnschuss mehr vor den schweren Februar-Spielen gegen Celtic Glasgow um den Aufstieg ins Achtelfinale der Königsklasse und bei Meister Leverkusen im Spitzenduell der Bundesliga.

Außer Laimer gab es noch fünf österreichische Sieger: Bereits Freitag Romano Schmid, Marco Friedl und Joker Marco Grüll bei Werder Bremens 1:0 gegen Mainz mit Philipp Mwene. Kapitän Friedl wurde wegen zu heftigen Rekamierens im Finish ausgeschlossen. Samstag gewann Marcel Sabitzer mit Borussia Dortmund in Heidenheim 2:1, das Tor der Verlierer erzielte Joker Matthias Honsak volley nach wochenlanger Verletzungspause. Damit endete die Ära von Interimstrainer Mike Tullberg, der von drei Spien zwei gewann, keines verlor. Nach dem Spiel rastete er vor den Fans mit wild fuchtelnden Armen und rotem Kopf aus. Philipp Lienhart ließ bei Freiburgs 1:0-Auswärtssieg beim Letzten Bochum wenig zu, Kevin Stöger stand bei Mönchengladbachs 2:1 beim Vizemeister VfB Stuttgart in der Startelf.

Nur ein Unentschieden erreichte David Nemeth mit St. Pauli daheim gegen Augsburg. Beim 1:1 gab es insgesamt nur acht Torschüsse, ein Minusrekord in der Liga seit der Datenerfassung in der Saison 1992/93. Christoph Baumgartner und Niki Seiwald schafften mit RB Leipzig bei Union Berlin nur ein 0:0 nach schwacher Leistung. Wie Mittwoch beim0:1 gegen Sturm Graz in Klagenfurt blieb Leipzig wieder ungefährlich. Bei Union Berlin spielte Canal+-Experte Christopher Trimmel ab der 70. Minute, Leopold Querfeld war gesperrt. Im Stadion an der Alten Försterei war bereits die LASK-Hilfe, die für mehr Torgefahr der „Eisernen“ sorgen soll, die bisher nur 16 Treffer, einen weniger als der Letzte Bochum erzielten. Es ist der 22 jährige Kroate Marin Ljubicic. Laut „Oberösterreichische Nachrichten“ wird er der zweitteuerste Verkauf der Vereinsgeschichte, Union Berlin soll für ihn vier Millionen Euro zahlen. Gekauft hat ihn der LASK im Jänner 2023 von Hajduk Split um 2,9. Ljubicic schoss in 100 Spielen 36 Tore, in dieser Saison fünf.

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