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Bei Rapid und Austria muss es besser laufen als in der letzten Saison

ROMEO AMANE (SK RAPID WIEN); © FOTObyHOFER/CHRISTIAN HOFER, 20.7.2025

Rapid und Austria beenden Sonntag die Startrunde der Bundesliga. Mit einem gemeinsamen Ziel: Es muss besser laufen als in der letzten Saison. Denn nochmals keines der vier Duelle gegen Blau Weiß Linz zu gewinnen, kann sich Rapid nicht leisten. 0:3 in Linz, 0:1 in Hütteldorf waren die Niederlagen im Grunddurchgang, in der Meisterrunde verlor Rapid auswärts 1:2, was zum Abschied von Trainer Robert Klauß führte, worauf nächste Woche daheim unter Interimstrainer Stefan Kulovits der einzige Punkt gelang. Aber kein Tor daheim gegen Blau Weiß zu erzielen, darf nicht wieder vorkommen. Der einzige Treffer gelang letzte Saison Mittelfeldspieler Romeo Amane (Bild)  beim 1:2 in Linz. Rapids letzter Sieg gegen Blau Weiß gelang am 26. November 2023. Das war das erste Match der Trainerära von Klauß, die auch gegen die Linzer endete, das 1:0 durch ein Tor von Marco Grüll endete.

16.500 Karten waren Freitag für Raid zweites Heimspiel hintereinander verkauft, das garantiert schwerer wird als das erste am Donnerstag gegen Decic Tuzi.  Mitja Mörec beobachtete vor seiner Bundesligapremiere als Blau Weiß-Trainer Rapids 4:2, erwartet Sonntag eine noch intensivere Atmosphäre als drei Tage zuvor: „Wenn wir als Team auf unserem höchsten Niveau agieren, dann können wir etwas Zählbares mitnehmen!“ Bei Rapid kommen die im Europacup gesperrten Serge Roux und Mamadou Sangare sicher in die Mannschaft. Könnte passieren, dass sie Ange Ahoussou und Lukas Grgic ersetzen. Der Donnerstag verletzt ausgeschiedene Janis Antiste wird pausieren, Claudy Mbuyi steht bereit. Nicht mehr bei Rapid ist Furkan Dursun: Der Stürmer wurde an St. Pölten verliehen.

Auch für die Austria wird es in Graz gegen den GAK schwerer als Donnerstag in Tiflis beim 5:0 gegen FC Spaeri. Zwar gewann die Austria letzte Saison beide Partien gegen die Grazer, aber der letzte Sieg in der Startrunde gelang schon vor sieben Jahren daheim beim 2:1 gegen Innsbruck unter Trainer Thomas Letsch, der damals Dominik Fitz auf der Bank ließ. Darauf folgten sechs Niederlagen hintereinander beim Saisonauftakt: 2019 1:3 beim Aufsteiger WSG Tirol, ein Jahr später 0:1 beim LASK, 2021 1:2 in Ried, 2022 0:3 bei Red Bull Salzburg, 2023 daheim 0:3-Abfuhr gegen Sturm Graz, letztes Jahr das 0:1 bei Blau Weiß Linz. Es wäre höchste Zeit für einen violetten Startsieg. „Wir brennen darauf“, versichrte Trainer Stephan Helm.

Fixiert wurde Samstag der vermutlich letzte Einkauf dieses Sommers: Der 23 jährige südkoreanische Teamspieler Taeseok Lee vom Cupsieger Pohang Steelers unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis Sommer 2029. Den Linksverteidiger verbindet einiges mit Austrias zweitem Südkorea-Legionär Kang Hee Lee, der bereits sein Können unter Beweis stellte: Sie spielten fünfmal miteinander in Südkoreas U 23, der Vater von Taeseok Lee war ab November 2024 Trainer von Kang Hee Lee beim Zweitligisten Gyeongnam. Meister Sturm Graz bestätigte am Tag nach dem 2:0-Startsieg beim LASK die Verpflichtung des 26 jährigen dänischen Tormanns Oliver Christensen auf Leihbasis bis zum Ende der Herbstsaison. Er gehört Fiorentina, bestritt im Frühjahr 18 Spiele bei Italiens Zweitligist Salernitana, davor 33 in der zweiten deutschen Liga bei Hertha BSC Berlin und 35 in Dänemark bei Odense.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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