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Bestnote für Schicker! Bayern will mit Freund verlängern

Hoffenheim muss nach der vermeidbaren Auftaktniederlage in Köln in den Heimspielen gegen Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart einen Fehlstart in die neue Bundesligasaison verhindern. Der wäre der krasse Gegensatz zur gelungenen Transferpolitik. Für die bekam Hoffenheims österreichischer Sportchef Andreas Schicker vom deutschen Massenblatt die Höchstnote eins. Die erhielt außer Schicker nur Augsburgs Sportdirektor Benni Weber, der unter anderem die Rückkehr von Österreichs Teamstürmer Michael Gregoritsch fixierte. Die Begründung des Lobs für Schicker: „Hoffenheim hat früh Nägel mit Köpfen gemacht. Schicker investierte rund 66 Millionen Euro und hatte wichtige Neuzugänge schon im Juni fix. Mit Wimmer kam ein gestandener Bundesliga-Profi. Dazu sicherte sich Hoffenheim mehrere spannende Talente!“ Zu denen zahlt auch Ex-Salzburg-Legionär Adam Daghim. Patrick Wimmer wird Samstag bei Hoffenheim wieder zur Startelf gehören, der angeschlagene Alexander Prass ist wegen Trainingsrückstands kein Thema. Bei Dortmund beginnt Marcel Sabitzer auf der Bank.

Hoffenheim und Augsburg schnitten beim Transferzeugnis besser ab als Deutschlands Renommierklub  Bayern München, der nur die Note zwei bekam. Weil einige Ladenhüter nur zu halbwegs guten Preisen verkauft werden konnten. Der Vertrag mit Sportvorstand  Max Eberl, der 2027 ausgelaufen wäre, wurde um zwei Jahre bis 2029 verlängert. Christoph Freund, der Sportchef mit erfolgreicher Salzburg-Vergangenheit, soll ebenfalls gehalten werden. Auch sein Vertrag läuft im nächsten Sommer aus. In der Bundesliga ist Bayern Samstagabend bei Aufsteiger Schalke zu Gast, für den es das erste Heimspiel in der Bundesliga seit 2012 Tagen ist. Alles anderen als ein klarer Bayern-Sieg käme überraschend. Konrad Laimer, der Mittwoch bei der 4:1-Pflichtübung im Pokal bei Zweitligist Osnabrück pausieren durfte, ist wieder ein heißer Kandidat für die Startelf. Von Schalkes Österreichern dürften Dejan Ljubicic und Junior Adamu bei Landsmann Miron Muslic erste Wahl sein.

Augsburg ist der Gegner von Eintracht Frankfurt beim ersten Heimspiel unter Adi Hütter, den Mittwoch der neue deutsche Teamchef Jürgen Klopp beim Training besuchte, seit Mai 2021. Hütter bekam am letzten Tag der Transferzeit noch Verstärkung für die wacklige Abwehr: Den 1,86 Meter großen  Lilian Bressier von Stade Rennes. Er kostete 9,2 Millionen Euro Ablöse. Freitag fertigte der VfB Stuttgart den 1. FC Köln 4:1 (1:0) ab.

Foto: DPA.

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