Keine Wende bei der Wiener Austria durch den Trainerwechsel von Stephan Helm zu Maximilian Uhlig. Dessen Debüt endete Dienstagabend mit dem Ausscheiden im Achtelfinale des Cup. Vor immer noch 11.650 Zuschauern stand es in der Generali-Arena nach 45, 90 und 120 Minuten 1:1, dann verlor die Austria das Elfmeterschießen 4:5. Weil der letzte Neuzugang ,Valentino Müller, beim zweiten Elfmeter an Hartbergs Cup-Tormann Luka Maric, den Sohn der Zeugwartlegende von Sturm Graz, scheiterte. Letzte Saison als Tirol-Kapitän hatte Mülle jeden Elfmeter verwandelt. Vor dem Derby gegen Rapid am Sonntag musste Austria den nächsten Rückschlag einstecken und ließ in 120 Minuten sicher Kräfte. Rapid kam in 90 Minuten weiter.
So wie Helm ließ auch Uhlig im Cup Mirko Kos statt Samuel Sahin-Radlinger ins Tor. Die Änderung gegenüber zuletzt: Viererabwehr statt drei Innen- und zwei Außenverteidigern. Uhlig stellte neben Abwehrchef Aleksander Dragovic den 29-jährigen Ex-Admiraner Wilhelm Vorsager, der bisher unter ihm bei den Young Violets in der zweiten Liga spielte, ins Abwehrzentrum. Ibrahim Buhari verteidigte rechts. Wie zuletzt unter Helm ging die Austria in Führung, weil Johannes Eggestein (Bild) seine Torserie fortsetzte. Sein vierter Treffer in den letzten drei Spielen. Aber das nützte nichts. Noch vor der Pause glich Hartberg durch einen ehemaligen Austria-Nachwuchsspieler, den 20-jährigen Oliver Lukic, aus. Offensivakzente in Violett blieben nach der Pause Seltenheit. In der Nachspielzeit vergab Joker Kelvin Boateng den Matchball, daher Elfmeterschießen mit Happy End für Hartberg. Benjamin Markus, die Joker Jonas Karner, Agustin Urrutia und Youba Diarra (mit Glück) sowie als Letzter Innenverteidiger Lukas Spendlhofer trafen. Damit verließ Hartberg zum zweiten Mal seit April 2025 die Generali-Arena als Cupaufsteiger. Damals kamen die Steirer ins Endspiel, diesmal unter die letzten acht.
So wie beim Vorletzten Austria gab es auch beim Liga-Schlusslicht Wolfsberg keinen Trainerffekt. Im zweiten Spiel unter Ex-Austria-Trainer Manfred Schmid das zweite 0:1. Letzten Samstag in Hartberg, Dienstag bei Hertha Wels, dem Drittletzten der zweiten Liga. Für den traf schon nach vier Minuten der 21-jährige Tolgahan Sahin, der auf Salzburgs Akademie ausgebildet wurde, dann für Zweitligisten Stripfing spielte, bis der in Konkurs ging. Seit Jänner ist er bei Wels. Die Leistung von Wolfsberg war bedenklich. Auch die des GAK bei der unerwartet klaren 0:4 (0:1)-Heimpleite gegen Altach.
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