Fußball

Dämpfer für Glasner vor Duell gegen Hütter: Künftig keine Stars wie Schlager

Zweites österreichisches Trainerduell in der deutschen Bundesliga zwischen Oliver Glasner und Adi Hütter am Samstag in Wolfsburg. Das erste gewann Glasner  vor sechs Monaten in Frankfurt 2:0 und ist auch jetzt in der angenehmeren Position: Er liegt mit Wolfsburg auf Platz sechs, der die Europa League-Qualifikation bedeuten würde, hat 13 Punkte mehr als Hütter mit Frankfurt auf Rang 14. Für den es daher ein Erfolg wäre, wenn es bei dieser Paarung auch im siebenten Dell hintereinander keinen Heimsieg geben sollte.

„Herr Hütter, können sie Abstiegskampf“ fragte „Bild“ Hütter am Donnerstag nach nur einem Punkt aus den letzten sieben Spielen. Der verlor deshalb nichts eine Souveränität. Bemerkte, dass diese für ihn sehr ungewohnte und unerwartete Situation, vor der er Respekt hat, eine neue Herausforderung bedeute. Wenn er an sich zweifeln würde, wäre er falsch am Platz: „Ich möchte den Abstiegskampf gar nicht gut kennenlernen und nie das Image eines Feuerwehrmanns bekommen.“

Damit muss sich Glasner nicht beschäftigen. Dennoch gab es auch für ihn trotz des glamourösen 4:1 in Leverkusen am Dienstag einen Dämpfer: Denn ihm droht ein Sommer ohne teure Transfers. Da der Mutterkonzern Volkswagen einen umfassenden Ausgaben-Stopp verhängt hat. Weil auf den Autobauer, der im Dieselskandal nach einem Höchstgerichtsurteil zu Schadenersatzzahlungen verpflichtet ist, ungeplante Kosten zukommen. Auch wegen Problemen bei der Produktion, unter anderem des neuen Golf 8. Davon ist auch der Fußballklub als 100_prozentige VW-Tochter betroffen. Der Verein wird kein teures Personal verpflichten können, wenn im Rest des Konzerns ein Einstellungs-Stopp gilt.

Seit Glasner vom LASK nach Wolfsburg wechselte, gab Spotvorstand Jörg Schmadtke für fünf Neuerwerbungen 35,8 Millionen Euro aus. Xaver Schlager (Bild oben) und Marin Pongracic kamen von Red Bull Salzburg, Verteidiger Kevin Mbabu vom Schweizer Meister Young Boys Bern, Joao Victor vom LASK, Ex-LASK-Verteidiger Paulo Otavio von Ingolstadt. Am teuersten war Schlager  mit 15 Millionen Euro Ablöse. Aber der Blondschopf ist sein Geld wert: Trotz Verletzungspech mit Knöchelbruch im letzten Sommer etablierte er sich als Zentralfigur und Mittelfeldmotor.

Schlager gegen Martin Hinteregger heißt Samstag das Österreicher-Duell am Wolfsburger Rasen, da Stefan Ilsanker gesperrt ist. Am Freitag Abend hatten Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger mit Leverkusen in Freiburg gegen Philipp Lienhart etwas glücklich das bessere Ende für ich, Mit dem 1:0 (0:0) blieb Leverkusen im Rennen um die Champions League-Plätze.

 

Foto: Vfl Wolfsburg.

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