Fußball

Das detaillierte Rapid-Konzept für 30 Spieler!

Mit sechs Spielern mehr als Meister Red Bull Salzburg, mit 30, steigt Rapid Dienstag um 9.30 Uhr früh im Allianz-Stadion ins Training ein. Was bei Grün-Weiß im Vergleich zum LASK und Salzburg, auch zum Lokalrivalen Austria fehlt, ist das Testen auf  Corona-Virus vor dem Start, das vom Gesundheitsministerium nicht angeordnet wurde. Rapid belässt es vorerst mit dem Fiebermessen der Spieler und Betreuer, bevor sie die Kabine betreten.  Für den Ablauf der Trainingseinheiten gibt es ein detailliertes Konzept von Klubarzt Thomas Balzer, das der langjährige Physio Wolfgang Frey administrativ in die Tat umsetzte.

Jede Gruppe hat eine eigene Kabine, zu der jeder von der Tiefgarage des Allianz-Stadions direkt gehe kann. Jeder Spieler bekommt eine eigne Schutzmaske, die außer beim Gang zum Training immer getragen werden soll, ein eigenes Desinfektionsmittel, eine eigene Trinkflasche und zwei Garnituren Trainingswäsche. Eine für das Nachhausefahren, da bei Rapid  Duschen im Stadion gleich nach dem Training nicht vorgesehen ist. Dazu kommen die Spieler erst, wenn sie wieder daheim sind. Wer etwas weiter von Hütteldorf entfernt wohnt, etwa am anderen Ende der Stadt, der ist „benachteiligt“, weil er länger auf die Dusche warten muss. Apropos Maske: Aktuell gibt es bei Rapid zwei mit verschiedenem Design. Die neue (Bild oben) ist aber erst  in drei Wochen lieferbar. Von der ersten wurden mehr als 22.000 Stück verkauft.

Nach dem ausgetüftelten Zeitplan werden die sechs Fünfergruppen einander weder vor dem Training noch beim Verlassen des Trainingsgeländes begegnen. Um die Umsetzung zu ermöglichen, damit auch jede der fünf Gruppen einen eigenen Coach hat, wurde das  Rapid-Trainerteam für die Corona-Zeit aufgestockt. Zu Thomas Hickersberger, Manfred Nastl, Alex Steinbichler und Stefan Oesen, die Assistenten von Didi Kühbauer, der mit Tormanntrainer Jürgen Macho alle fünf Gruppen „überwacht“, kommen noch Walter Knaller, Trainer an der Rapid-Akademie sowie  Zeljko Radovic, „normal“ Trainer von Rapid zwei in der Regionalliga Ost.  Der mittlerweile 62 jährige Knaller hat auch Bundesligaerfahrung aus seiner Trainerzeit bei Admira und dem FC Linz.. Für ihn und Kühbauer bedeutet das ein Revival nach Jahrzehnten: Sie spielten Ende der Achtzigerjahre zusammen bei Admira.

Foto: SK Rapid.

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