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Das Duell der Ex-Rapidler in Berlin ging an Marco Grüll

Im Duell von zwei Ex-Rapidlern Sonntagabend in der wie immer ausverkauften Berliner Försterei ging Leopold Querfeld mit Union Berlin 1:0 in Führung, am Ende gewann aber Marco Grüll mit Werder Bremen klar 4:1 (2:1). Mitentscheidend war sicher die rote Karte, die Unions ungarischer Mittelfeldspieler Andras Schäfer kurz nach der Führung sah. Bis zur Pause drehte Bremen das Spiel, das 3:1 durch Grüll bedeutete nach 56 Minuten bereits die Entscheidung. Es war Grülls drittes Tor in dieser Saison, die Vorarbeit kam von Landsmann Romano Schmid. Den Treffer bejubelt Bremens Ösi-Trio gemeinsam. Kapitän Marco Friedl war in der Mitte (Bild). Durch den zweiten Soeg unter dem neuen Trainer Daniel Thioune überholt Werder Bremen St. Pauli, Mainz und Köln, verließ die Abstiegszone.

Wenn Patrick Wimmer wieder fit ist, wird er bei VW-Werksklub Wolfsburg von Dieter Hecking trainiert. Nach der 1:2-Heimpleite gegen den Hamburger SV musste nicht nur Trainer Daniel Bauer, sondern auch der dänische Sportvorstand Peter Christiansen gehen. Es kam nicht wie erwartet zur Rückkehr von Wolfsburgs Meistertrainer aus dem Jahr 2009, des 72 jährigen Felix Magath, sondern zum Comeback des elf Jahre jüngeren Hecking. Der war bereits von 2013 bis 2016 in 165 Spielen Wolfsburg-Trainer. Damals belegte Wolfsburg die Plätze fünf, zwei und acht. Jetzt soll Hecking, der letzte Saison mit Bochum aus der Bundesliga abstieg, in neun Runden den Abstieg verhindern. Wolfsburg ist Vorletzter, seit acht Spielen sieglos.

Ein österreichisches Tor gab es in der serbischen Liga. Marko Arnautovic traf beim 4:0 (4:0) von Roter Stern Belgrad  gegen Napredak Krusevac zum 3:0, bereitete den vierten Treffer vor. Insgesamt war es das siebente Saisontor von Arnautovic. Roter Stern Belgard führt mit zehn Punkten Vorsprung auf den Stadtrivalen Partizan, doch die Fans sind nicht zufrieden, sondern verärgert. Weil die Qualifikation zur Champions League nicht gelang, weil in den Play-offs der Europa League gegen den französischen Klub Lille Endstation war.

Einen österreichischen Tabellenführer gibt es im WM-Land USA: Der Ex-Salzburger Hannes Wolf liegt mit New York City FC nach dem 5:0-Kantersieg gegen Orlando auf Platz eins der Major Soccer League. In den ersten drei Runden gab es zwei Siege und ein Unentschieden. Daher löste New York City den Stadtrivalen an der Spitze ab. Die New-Yorker Red-Bull-Filiale verlor daheim gegen Montreal 0:3.

Foto: Reuters.

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