Fußball

Der erste Clasico für David Alaba: „Kein normales Spiel!“

Sonntag der Spitzenspiele quer durch Europa: In Old Trafford kommt es bei Manchester United gegen Liverpool zum Duell zwischen Cristiano Ronaldo und Mo Salah. Ronaldo köpfte Mittwoch dort mit der letzten Aktion Manchesters Siegestor zum 3:2 gegen Atalanta Bergamo in der Champions League, Salah traf einen Tag vorher zweimal bei Liverpools 3:2 in Madrid gegen Spaniens Meister Atletico. Viele sehen im Ägypter den derzeit besten Spieler der Welt. Live zu sehen ist der Kracher bei Sky. In Italien empfängt Titelverteidiger Inter Mailand Serienmeister Juventus Turin, in Spaniens La Liga steigt im Nou Camp der erste Clasico dieser Saison zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid (live ab 16.00 bei DAZN). Erstmals seit Jahrzehnten mit österreichischer Beteiligung, mit David Alaba im Abwehrzentum von Real Madrid. Yusuf Demir wird bei Barcelona wie in den letzten Wochen auch auf der Bank sitzen. Der letzte seiner fünf Einsätze: Am 26. September neun Minuten beim 3:0 gegen Levante.

Bisher gab es  75 Siege für Barcelona, 78 für Real, 39 Unentschieden. Real erzielte 307 Tore, Barcelona drei weniger. Der Abstand zwischen Barcelona und Real Madrid ist vor dem 193. Clasico  so groß wie lange nicht. Sowohl in der Tabelle, wo es das Duell zwischen dem Siebenten und Zweiten ist, als auch finanziell. Barcelona darf diese Saison nur 97,9 Millionen Euro ausgeben, Real Madrid hingegen 739,2. Auch das zeigt die klare Favoritenstellung von Real. Barcelona spielt seit dem Abgang von Lionel Messi nach Paris fast minimalistisch. Der 24 jährige Holländer Frankie de Jong müsste bald zeigen, ob er der Anführer  in Barcelonas Zukunft sein wird. Die Hoffnunsträger sind in erster Linie die Mega-Talente wie Ansu Fati (18), Pedri (18), Gavi (17), vielleicht auch Demir (18). Doch zu einer Weltklassemannschaft fehlten noch gute Transfers für den Angriff. Der Holländer Memphis Depay hat gutes internationales Niveau, ohne Weltklasse zu sein, der 31 jährige Luuk de Jong ist eine in der finanzielle Not gewählte Billig-Variante.

Für Alaba ist sein erster Clasico auf jeden Fall etwas besonders. Obwohl er schon zwei Endspiele in der Champions League gewann, trotz der viele großen Spiele mit Bayern, trotz zweier Europameisterschaften mit Österreich.“Normales Spiel ist das keines“, versicherte er mit all seine Erfahrung und Routine, „für die Fans  gibt es kein wichtigeres.“ Alaba hofft, dass Real dort weitermacht, wo es Dienstag in Kiew beim 5:0 gegen Schachtjor Donezk aufhörte, so konzentriert agiert. Nicht nur für ihn, sondern auch für Trainer Carlo Ancelotti war es Reals bisher überzeugendste Vorstellung in dieser Saison. „Gut zu verteidigen ist der Schlüssel zu allem. Auch im Clasico“, sagt Alaba, der schon in seinen ersten Monaten im Real-Dress mitbekam, dass es das größere Problem ist, kein Gegentor zu bekommen, als Treffer zu erzielen: „Alle Spiele, in denen wir kein Tor bekamen, haben wir gewonnen“. Das wünscht sich Alaba auch in seinem ersten Clasico.

Foto: Real Madrid.

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