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Der erste wichtige Schritt des LASK war ein Abend von Andrade und Danek

ALTACH,AUSTRIA,28.MAR.25 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, qualification group, SCR Altach vs Linzer ASK. Image shows the rejoicing of Krystof Danek (LASK). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch - For editorial use only. Image is free of charge.

Es blieb auch beim Auftakt zur Qualifikationsgruppe dabei: Altach kann daheim im Schnabelholz den LASK nicht besiegen. Auch der zwölfte Anlauf ging schief. Obwohl das Schlusslicht eigentlich nicht besser war, gewann der Tabellenführer durch die bessere Effizienz. Aus drei Torschüssen wurde ein 2:0 (1:0)-Sieg, weil es der Abend  von zwei Legionären war: vom 26 jährigen Innenverteidiger aus Panama, Andres Andrade, und vom vier Jahre jüngeren Flügelspieler Krysztof Danek (Bild). Dass ausgerechnet Andrade nach langer Leidenszeit, die auf einen Kreuzbandriss folgte, beim Comeback, seinem ersten Spieli in dieser Saison, sein erstes Tor in der Bundesliga erzielte, freute alle, die mit dem LASK etwas zu tun haben. Er verlängerte nach 28 Minuten einen Freistoß von Danek per Kopf am zögernden Altach-Kapitän, Tormann Dejan Stojanovic, über die Linie. Damit prolongierte Andrade für ihn erfreuliche Wochen: Vor drei wurde er erstmals Vater.  Trainer Markus Schopp vertraute Andrade nach nur 45 Minuten Spielpraxis, die er eine Woche zuvor beim Freundschaftsspiel gegen Ried bekam. Andrade hielt bis zur 61. Minute durch, danach ersetzte ihn Weltmeister Jerome Boateng.

Da stand es bereits 2:0. Kurz davor erzielte Danek, ein Leihspieler von Sparta Prag, nach einem Konter und starker Vorarbeit von Christoph Lang, den zweiten Treffer. Den Vorsprung hielt der LASK mit etwas Glück: „Es war super schwierig, wir wissen, dass wir viele Dinge besser machen können“, gestand Sieger Schopp, sprach von einem wichtigen ersten Schritt fünf Tage vor dem Cupsemifinale gegen Wolfsberg. Für Altach wird’s insofern immer bedenklicher, weil nicht einmal starke Vorstellungen zu Punktezuwachs reichen: „Wir haben den LASK teilweise an die Wand gespielt“, klagte Trainer Fabio Ingolitsch im Sky-Interview, „vergeben vor dem leeren Tor das 1:1, kriegen im Gegenzug das 0:2. Das einzige , was ich meiner Mannschaft vorwerfen kann, ist, dass sie keine Punkte mitnahm“. Aber darauf kommt es an, wenn man in der Liga bleiben will.

Unter der Devise „jede Partie ist ein Schicksalsspiel“, geht es Samstag bei GAK-WSG Tirol mit dem Einstand von Ferdinand Feldhofer auf der Grazer Trainerbank und Hartberg-Austria Klagenfurt weiter. Für Peter Pacult ist es sein 300. Spiel als Trainer in der Bundesliga, nach drei Saisonen unter den ersten sechs zugleich sein „Debüt“ in der Qualifikationsgruppe. „Es muss der Anspruch sein, um Platz sieben mitzumischen“, sprach Pacult nicht nur vom Klassenerhalt. „Gegen Klagenfurt boten wir unsere beste Leitung in diesem Jahr“, machte Hartberg Trainer Manfred Schmid in Zuversicht. Aber trotzdem gab es keinen Sieg, nur ein 1:1.

In der zweiten Liga ließ Tabellenführer Amira Wacker beim Niederösterreich-Derby in der Südstadt gegen St. Pölten zwei Punkte liegen. Durch das 1:1 (1:1) schrumpfte der Vorsprung auf den Zweiten Ried, der in Voitsberg 1:0 (0:0) gewann, auf zwei Punkte.

 

Foto: Gepa/Admiral.

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