Fußball

Der Name auf Stögers weißer Kappe lässt die Austria hoffen

Im „Sport am Sonntag“ des ORF hielt General Manager Peter Stöger seiner Austria sozusagen den Spiegel ins Gesicht. Dass sie von den Möglichkeiten ins Mittelmaß abgerutscht sei, aber dies keiner eingestehen will. Wenn aber nicht einmal die in erster Instanz verweigerte Lizenz für nächste Saison dazu führen kann, was dann sonst?  Stöger sprach von Einsparungen rund um zwei Millionen Euro, die er in dem Bereich, für den er zuständig ist, vorgenommen hat. Darum ärgerte ihn die Präsentation des strategischen Partners Insignia maßlos, in der von der Champions League phantasiert wurde. Dienstag Abend wird Stöger auf der weißen Kappe, die er seit Monaten bei den Spielen in der Coaching Zone trägt, wieder den Namen präsentieren, der Austria Hoffnung macht: Harreither!

In der letzten Saison stand der noch auf den Dressen der  Spieler. Die gab Vizepräsident Raimund Harreither frei, um Platz für einen neuen Sponsor zu schaffen. Der sich aber nicht fand. Harreither, der seit 1982 im oberösterreichischen Gaflenz einen Heizungs-und Klimabetrieb in Familienbesitz sehr erfolgreich führt, machte auf den Sitzungen von Aufsichtsrat und Verwaltungsrat das wahr, was auf der Homepage seiner Firma steht: „Wir haben Lösungen, welche andere nicht haben!“ Wenn sich genug Freunde der  Austria gefunden haben, die es möglich machen, in zweiter Instanz die Lizenz zu bekommen, dann steht er dahinter. Vielleicht macht das Beispiel Hartberg der  Austria Hoffnung: Die Steirer bekamen vor zwei Jahren vor allem  dank des unermüdlichen Einsatzes von Präsidentin Brigitte Annerl noch vom Schiedsgericht die Lizenz zum Aufstieg. Vielleicht gelingt der Austria schon beim Protestkomitee die zum Weitermachen zu erhalten.

Hartberg führt derzeit vor der Austria die Qualifikationsrunde an, empfängt Dienstag St. Pölten sozusagen als Erinnerung an den verpassten Sprung in die Meisterrunde, den ein Tor von St.Pölten in letzter Sekunden im letzten Spiel des Grunddurchgangs in Hartberg zum 3:3 verhinderte. Hartberg hat sich davon gut erholt, besitzt noch eine Chance auf eine weitere Saison mit Trainer Markus Schopp. Die Austria hat keine auf Stögers Rückzug vom angekündigten Rückzug. Trotz  Mittelmaß veruscht eralles, um die Austria vielleicht noch via Play-off in den Europacup zu führen. Das kann nur übe einen Heimsieg gegen Aufsteiger Ried gelingen, der unter seinem neuen Trainer Andi Heraf aus drei Spielen sieben Punkte holten. Stöger und Heraf kamen vor 25 Jahren gemeinsam mit Rapid ins Europacupfinale der Cupsieger, jubelten über den Meistertitel. Stöger hat im Vergleich zum 2:1 in St. Pölten wieder den gesperrt gewesenen Georg Teigl zur Verfügung ebenso Alexander Jukic. Seine Ermahnung an die Spieler, auf die er letzten Samstag stolz war: „Man kann sich nie auf etwas ausruhen!“

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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