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Der Schlager gegen Bayern kann das letzte Spiel des Erfolgsduos Schicker-Ilzer bei Hoffenheim sein

Borussia Dortmund kam ohne den an der Wade verletzten Marcel Sabitzer durch das 2:1 (1:0) in Wolfsburg bis auf  drei Punkte an Tabellenführer Bayern heran. Gibt es Sonntag im Münchener Spitzenspiel gegen den Sensationsdritten Hoffenheim zum dritten Mal hintereinander keinen Bayern-Sieg, dann wird der deutsche Titelkampf doch noch unerwartet interessant. Bleibt Hoffenheim auch in der achten Runde hintereinander ungeschlagen, obwohl der gesperrte holländische Mittelfeldmotor Wouter Burger fehlt, dann wäre dies ein weiterer Schritt Richtung Champions League-Platz. Ebenso spannend wird sein, was am Montag bei der Gesellschafter-Versammlung Hoffenheims passiert. Ob es dem aus der Ultras-Fanszene stammenden Interimspräsidenten Christoph Henssler gelingt, Geschäftsführer Andreas Schicker abzusetzen, damit Mäzen Dietmar Hopp keinen Einfluss auf das Klubgeschehen mehr hat. Schicker hat einen guten Kontakt zum Milliardär, der ihn engagierte. Keiner kann sich vorstellen, dass in Hoffenheims bester Saison seit 2017/18 gelingen kann. Weil außerdem Trainer Christian Ilzer seinen Rückzug durchblicken ließ, wenn Schicker nicht mehr sein „Chef“ ist. Bedeutet das Duell gegen Bayern das letzte des steirischen Erfolgsduos bei Hoffenheim?

Ein steirisches Duell gab es Samstag zwischen Mainz-Innenverteidiger Stefan Posch und Augsburg-Stürmer Michael Gregoritsch. Das Posch für sich entschied. Mainz gewann durch zwei verwandelte Elfmeter, von denen der erst sehr umstritten war, 2:0 (1:0), Gregoritsch wurde nach 62 Minuten ausgetauscht.  Mainz überholte dadurch in der Tabelle Werder Bremen und Wolfsburg. Bei Bremen gab es keinen Trainereffekt, beim Debüt von Daniel Thioune verloren Marco Friedl und Romano Schmid in Freiburg trotz 45 Minuten numerischer Überlegenheit 0:1 (0:1). Da St. Pauli daheim den VfB Stuttgart 2:1 (1:0) bezwang, liegt Bremen nach dem zehnten sieglosen Spiel nur noch zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Kapitän Friedl prophezeit im Sky-Interview, dass Bremen ein blaues Wunder erleben wird, wenn es so weiter geht.

Nicht mehr weiter geht es für Xaver Schlager bei RB Leipzig. Österreichs Teamspieler kündigte trotz des lukrativen Angebots zur Vetragsverlängerung seinen Abschied zum Saisonende an, er kann ablösefrei wechseln. Der Mittelfeldmotor sucht eine neue Herausforderung, wahrscheinlich in Italiens Serie A bei Juventus oder AS Roma, auch Celtic Glasgow soll an ihm Interesse zeigen. Damit beginnt Sonntag in Köln die Abschiedstournee des Oberösterreichers durch die Bundesliga, Mittwoch geht es nach München zum Pokal-Viertelfinale gegen Bayern.

Foto: TSG Hoffenheim.

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