Fußball

Die billigste Lösung ist die beste für Austria! Kommt Mählich als Assistent?

Vor wenigen Tagen meinte Austrias Sportvorstand Peter Stöger noch, er habe nicht die Ansicht, den nach dem Aufstieg vakanten Trainerposten bei Violett zu übernehmen. Jetzt ließ er sich doch breitschlagen, hörte sein großes violettes Herz auf die Bitten von Präsidium, Vorstand und Fans, sich die Doppelbelastung anzutun: Für ein Jahr  ist Stöger Trainer und Sportvorstand, wenn man so will General Manager nach englischem Vorbild. Eine Art „Sir Alex Ferguson“ von Favoriten. Stögers Doppelfunktion ist in der angespannten finanziellen Lage sicher die billigste Lösung für die Austria. Aber zugleich auch die beste, weil er als letzter Meistertrainer ein so hohes Standing bei den Fans wie kein anderer hat. Stöger begründete sein Ja zum Comeback als Trainer  nach der Qualifikation mit Borussia Dortmund für die Champions League vor zwei Jahren mit der besondere Situation bei seinem Herzensklub: Die Suche nach einem strategischen Partner, die Ungewissheit wegen Covid 19, wie viele Zuschauer im Herbst in die Stadien dürfen, die Struktur im Klub.

Natürlich werden die größten violetten Optimisten rasch Vergleiche mit der Saison 2012/13 ziehen, als der von Wr.Neustadt gekommene Stöger die Austria zum überraschenden Meistertitel führte und danach zum 1.FC Köln wechselte. Auch vor acht Jahren war die Situation ähnlich: Die Austria schaffte zuvor nicht die Qualifikation für den Europacup, Salzburg war mit Spielern wie Martin Hinteregger, Valon Berisha, Christoph Leitgeb, dem Brasilianer Alan, dem spanischen Torjäger Jonathan Soriano sowie dem jetzigen Liverpool-Topstar Sadio Mane unter dem deutschen Trainer Riger Schmidt der große Favorit auf den Titel.  Meister wurde aber die Austria. Von der damaligen Mannschaft hat Stöger sieben Jahre später nur noch einen im Kader: Kapitän Alexander Grünwald. Aber eines steht auch fest: Daran auch nur leise zu hoffen, wäre Hochstapelei. Eine Offensivpower wie damals mit Schützenkönig Philipp Hosiner, dem Holländer Nacer Barazite und Tomas Jun hat die Austria jetzt sicher nicht.

Stöger wird aber sicher an den Worten gemessen werden, die er vor zwei Woche nach dem 0:0 in Hartberg, dem Scheitern im Play-off-Finale sagte: Dass die Austria in der neuen Saison ein anderes Gesicht zeigen muss und wird, man auch mit dieser Mannschaft, anders, sprich dominanter spielen könne. Zum Aufrüsten mit neuen Spielern fehlen die finanziellen Mittel. Die Austria soll zwar noch ein Budget von 24 Millionen haben, aber davon stehen nur sieben dem General Manager Sport zur Verfügung. Samstag Vormittg stellen sich Stöger und AG-Vorstand Markus Kraetschmer den Medien. Möglich, dass Stöger dabei auch seinen Assistenten bekanntgeben wird. Heiß im Rennen: Roman Mählich, dem Stöger 2005/06, als er Sportchef war, die violetten Amateure anvertraut hatte.

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