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Die Gregoritsch-Einheit: Sechs Innenverteidiger und Seiwald

Österreichs U 19 schaffte in Györ mit dem 4:0 (1:0) gegen Estland einen wunschgemäßen Auftakt in die  EM-Qualifikation, bei dem Spieler mit Bundesligaerfahrung, der Austrianer Muharem Huskovic und Adis Jasic von Wolfsberg die Tore zum 1:0 und 3:0 erzielten. Teamchef Martin Scherb erkannte einen Lernprozess während des Spiels, der soll Samstag gegen Weißrussland (zum Auftakt 1:2 gegen Ungarn) weiter gehen. Der zweite Sieg würde den Aufstieg in die nächste Phase bedeuten, für den sich die ersten zwei der Gruppe qualifizieren. Für die U  17 bedeutete das 0:1 (0:0) gegen Kosovo in Traiskirchen für ein Alarmzeichen. Da geht es Samstag gegen die Färöer weiter, die im Nachwuchs nicht so konkurrenzfähig sind wie die Nationalmannschaft. Das zeigte das 0:8 im ersten Spiel gegen Slowenien.

Freitag muss die U 21 von Werner Gregoritsch beim Letzten Estland in Pärna die Weichen in Richtung Ticket für die EM -Endrunde stellen. Drei Punkte sind Pflicht, bevor es Dienstag in Tampere Pflicht, um nicht Terrain gegenüber den Konkurrenten Norwegen und Kroatien  zu verlieren. Gegen die Norweger gab es eine unnötige 1:3-Niederlage. So wie Franco Foda fehlen auch Gregoritsch einige Spieler, die den Unterschied ausmachen. Yusuf Demir ist beim Nationalteam, Romano Schmid blieb aus privaten Gründen in Bremen bei seiner hochschwangeren Lebenspartnerin, bei Bielefeld-Legionär Patrick Wimmer zwicken die Adduktoren, Luca Kronberger zog sich ohne Fremdeinwirkung beim Training einen Seitenbandenriss im Knie zu, wird der Admira einige Wochen fehlen. Devise von Gregoritsch: „Wir müssen uns als Einheit präsentieren, dann ist alles zu schaffen!“

Für die Einheit sollen vor allem die sechs Innenverteidiger sorgen, egal wer spielt. Das sind der Kapitän, Nizza-Legionär Flavius Daniliuc, die Rapidler Leo Greiml und Emanuel Aiwu, der im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen dürfte, von Sturm Graz David Affengruber und Niklas Geyrhofer und der Ex-Grazer David Nemeth, der letzten Sonntag bei der 1:2-Heimniederlage von Mainz gegen Union Berlin  sein Debüt in der deutschen Bundesliga feierte. Die Zentralfigur im Mittelfeld wird der Salzburger Nicolas Seiwald (Bild oben) sein, dessen Entwicklung in dieser Saison große Hoffnungen macht. Die Vergleiche mit Xaver Schlager kommen nicht von ungefähr. Die drei Stürmer, Junior Adamu, Thomas Sabitzer und Debütant Marlon Mustapha, bewiesen in den letzten Wochen bei  Salzburg, WSG Tirol und Admira, dass sie wissen, wo das Tor steht. Wenn das zusammen eine Einheit wird, dann muss das zu sechs Punkten gegen Estland und Finnland reichen.

Foto: ÖFB.

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