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Nur die Vizeweltmeister bleiben auf Erfolgskurs

Auch das neue Kapitel von Österreichs U 17-Vizeweltmeistern um Ifeany Ndukwe (Bild), der den verletzten Jakob Pokorny als Kapitän vertrat, begann erfolgreich. Vier Monate nach der Weltmeisterschaft in Katar beendeten sie als U 18  den ersten Schritt in der Qualifikation für die U 19-Europameisterschaft 2027 als Gruppensieger. In Wr. Neustadt gab es zunächst ein 2:1 (1:0) gegen Israel, danach Samstag ein 4:0 (2:0) gegen Bosnien, als WM-Teamchef Hermann Stadler unter den Zuschauern war, es nach 16 Minuten durch Tore von Paul Krapf von den LASK-Amateuren und des Austrianers Hasan Deshisku bereits 2:0 stand und Bosnien ab der 26. Minute nur noch mit zehn Mann spielte. Zum Abschluss folgte Dienstag ein 2:2 (1:1) gegen Deutschland. Ein Elfmetertor von Nicolas Jozepovic aus Salzburgs Akademie eine Minute vor Schluss rettete das Unentschieden und Platz eins, der Aufstieg stand schon vor Anpfiff fest. Für den hätte Platz drei gereicht. Vor der Pause erzielte Admiras Innenverteidiger Sergej Savic per Kopf das Führungstor. Nächste Saison geht diese Mannschaft als U 19 in die zweite Qualifikationsphase. WM-Schützenkönig Johannes Moser war wegen Adduktorenproblemen in allen drei Partien  nicht dabei. Positiv, dass auch Spieler, die nicht in Katar waren, aufzeigten. Wie Krapf oder Christoph Wölbl und Dino Delic , die beide vom insolventen Zweitligisten Austria Klagenfurt kommen. Um Delic hatte sich auch Bosnien bemüht, Sebastian Prödl, der Chef der Nachwuchstams, fand die bessere Argumente. Das Fazit von Stadler-Nachfolger Oliver Lederer: „Wir waren immer von Beginn an voll da, legten mit dem Ankick richtig los. Da stimmt positiv.!“

Nur die  U 18 war erfolgreich. Die U-19 von Martin Scherb hätte in Frankfurt nach dem 1:1 gegen Griechenland und dem 3:0 gegen Schweden einen Punkt gegen Deutschland gebraucht, um zur EM 2026 zu fahren,  verlor aber 2:3 (1:3).  Geriet zwischen der 15. und 44. Minute 9;3 in Rückstand, schoss das Anschlusstor erst in der 94. Minute. Gescheitert ist die neue U 17 mit Teamchef Franz Ponweiser mit der Qualifikation für die EM 2026 und die WM 2027. Beim Turnier auf Kunstrasen in Helsingborg gab es zunächst gegen Kasachstan (0:0) und Tschechien (1:1) Unentschieden, im Entscheidungsspiel um den Aufstieg setzte es vor den Augen von Prödl gegen Dänemark eine 2:6 (0:4)-Abfuhr. Um bei der EM dabei zu sein, hätte der Gruppensieg gelingen müssen, für die WM wäre es notwendig gewesen, unter den vier besten Zweiten zu sein. Aber ohne Sieg  gab es nur Platz drei.

 

Foto: ÖFB/A.Pichler.

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