Fußball

Die zweite Mannschaft Rapids setzt im Cup die erste unter Druck

Amstetten empfängt  Mittwoch bereits zum dritten Mal im Uniqa-Cup . Rapid. 2014 und 2015 war es dem grün.weißen Favorit nicht gelungen, sich in der regulärer Spielzeit durchzusetzen.  Damals ärgerte dies auf der Trainerbank Zoran Barisic, der Donnerstag als Sport-Geschäftsfürher auf der  Tribüne sitzen wird. Und damals war Amstetten nicht wie jetzt der Fünfte der zweiten Liga, sondern noch in der Regionalliga Ost. Vor sieben Jahren setzte sich Rapid in der ersten Runde erst nach Verlängerung  mit 1:0 durch, das goldene Tor gelang Christopher Dibon per Kopf nach 117 Minuten. Womit er ein Elfmeterschießen verhinderte, zu dem es dann ein Jahr später in der zweiten Runde kam. Trotz schneller Führung von Rapid durch Florian Kainz. Zehn Minuten später zeigte Referee Alexander Harkam für ein Torraubfoul Mario Sonnleiner Rot, aus dem Elfmeter fiel der  Ausgleich. Dezimiert rettete sich Rapid ins Nachspiel und ins Elferschießen, das Rapid dann 4:3 gewann. Richard Strebinger, damals noch ohne Kopfschutz im Tor, hielt den entscheidenden Elfer praktisch mit dem Gesicht.

Von der damaligen Mannschaft wird Donnerstag im Achtelfinale noch Srdjan Grahovac dabei sein, bei Max Hoffmann verhindert dies sein Nasenbeinbruch, bei Strebinger die Schulterverletzung. Rapid steht beim dritten Cupgastspiel in Amstetten sicher unter Druck _ vor allem durch seine zweite Mannschaft. Die siegte nämlich vor fünf  Monaten  in der zweiten Liga auswärts gegen Amstetten 3:2, wobei der 20 jährige Innenverteidiger Marko Dijakovic (Bild oben) zwei Tore erzielte. Wenn die zweite Mannschaft in Amstetten gewann, würde sich die erste bis auf die Knochen blamieren, sollte ihr das nicht gelingen. Dijakovic hätte durch die fünf Ausfälle (Leo Greiml, Max Hofmann, Kevin Wimmer, Dejan Petrovic, Lion Schuster) sogar zum Kader gehören können, die komplette Vorbereitung im Sommer machte er bei der ersten Mannschaft mit. Aebr auch Dijakovic steht auf der Verletztenliste.

In Rapids zweiter Mannschaft spielt mit Pascal Fallmann auch der Sohn des Amstetten-Trainers. Der 17 jährige Rechtsverteidiger kam diese Saison auf vier Einsätze in der zweiten Liga, gehört auch zu Österreichs U 17. Jochen Fallmann war letzte  Saison Assistent von Peter Stöger bei Austria, kehrte nach Stögers Abschied von Violett nach einem Jahr wieder zu Amstetten zurück. Da läuft es aktuell ganz gut. Größtes Highlight für Fallmann auf der Trainerbank war bisher der Aufstieg mit St. Pölten als Assistent von Karl Daxbacher vor fünf Jahren. Letzte Saison  bei Austria verlor er kein Derby gegen Rapid. Aber Fallmann fehlt auf der Bank, da er Dienstag einen positiven Corona-Test hatte. So muss Assistent Gerhard Obermüller übernehmen. Fallmann muss nach „Vorbild“ von Bayerns Trainer seine Mannschaft von daheim coachen. Zu der  gehören Ex-Rapidler Dino Kovacec (von 2014 bis 2017 bei den grün-weißen Amateuren), Mittelfeldspieler Peter Tschernegg, der mit Grödig in Bundesligazeiten unter Adi Hütter Rapid besiegte, im Angriff John Frederiksen, der 2,02 Meter-Riese von den Färöer, Ex-Austria-Talent Valentin Grubeck (letzte Saison bei Ried) sowie mit Thomas Mayer einer, der letzte Saison Legionär in England bei Hull war.

Foto: Red Ring Shots.

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