Fußball

Drei Punkte und drei neue Ausfälle bei Rapid

Erstmals seit zwei Jahren schaffte Rapid vier Siege hintereinander in der Bundesliga. Aber die Freunde bei Trainer Didi Kühbauer über das 1:0 (1:0) in Hartberg durch das 17. Saisontor von Taxiarchis Fountas hielt sich in Grenzen, wie man seiner Miene nach dem Abpfiff entnehmen konnte. Es gab zwar drei Punkte, aber auch drei neue Verletzte. Und das mach einige  Sorgen. Zudem war das Zittern bis zur 94. Minute völlig unnötig. Weil Christoph Knasmüllner, Koya Kitagawa, die Joker Yusuf Demir, der nicht nur damit auffällig agierte, und Ercan Kara sowie Thorsten Schick Sitzer vergaben, die für klare Verhältnisse sorgen hätten  können. Und zudem gelang bei einigen klaren Konterchancen der letzte Pass nicht.

Um neun Uhr früh war Rapid nach Bad Tatzmannsdorf ins Avita-Resort gefahren. Dort Training am Platz vor dem Hotel, dann Essen, Mittagsruhe, danach Fahrt in die Steiermark.  Beim Aufwärmen begannen die Probleme: Tormann Tobias Knoflach, der Ersatz für den am Rücken verletzten  Richard Strebinger, musste mit Achillessehnenproblemen passen. Daher kam der 23 jährigen Paul Gartler (Bild oben) zu seinem Bundesligadebüt. Ein gebürtiger Steirer, der in allen österreichischen Nachwuchsteams bis zur U 21 spielte, eine Saison an Kapfenberg verliehen war, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Auf der Bank sass der 19 jährige Niklas Hedl, der Sohn des früheren Rapid-Tormanns, der mit Kühbauer in einer Mannschaft gespielt hatte. Auch in Mattersburg.

Gartler brauchte nur etwa 30 Kilometer von seinem Geburtsort Gleisdorf entfernt nur zu Beginn Glück, als nach einem Fehler von Kapitän Stefan Schwab  Hartberg durch Lukas Gabbichler nur die Stange traf. Ansonst wurde er wenig geprüft. Aber nach 19 Minuten gab es den nächsten Ausfall bei Rapid: Kelvin Arase erlitt bei einem Crash mit Tobias Kainz  eine Gehirnerschütterung, fällt damit für einige Zeit aus. Kainz spielte mit einem „Turban“ weiter. Der drittte Ausfall folgte nach der Pause:  Fountas, zum zweiten Mal innerhalb einer Woche der Schütze des Goldtors (wie beim 1:0 in Pasching beim LASK) musste mit muskulären Problemen passen. Etwas viel auf einmal. Schon zur Pause unkte Alfred Tatar im „Sky“-Studio: „Bei Rapid muss derzeit irgendwo eine Hexe sitzen!“

Trotzdem blieb Rapid die erfolgreichste Mannschaft in diesem Kalenderjahr, eroberte bisher  drei Punkte mehr als Tabellenführer Red Bull Salzburg, der in Wolfsberg nur zu einem 0:0 kam. Damit verringerte Rapid den Rückstand zu den Bullen auf fünf Punkte, wäre aber sehr, sehr gut beraten, sich nicht zu große Hoffnungen auf ein spannendes Finish im Titelkampf zu machen. Obwohl es kommenden Mittwoch das direkte Duell in Hütteldorf geben wird. Was mehr zählt, sind die sieben Punkte Vorsprung auf den LASK und acht auf Wolfsberg für die letzten fünf Runden. Daher spricht alles für Rapids Rückkehr in den Europacup.

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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