Fußball

Drei Verstärkungen für Sturm: Hierländer, Ingolitsch, Lang!

Sturm Graz  führt laut Sportchef Andreas Schicker „gute Gespräche“ um den Kauf eines Nachfolgers für den an Genoa verkauften Kelvin Yeboah, der aus dem Ausland kommen wird.  Er hat noch zwei Wochen Zeit, um alles zu finalisieren. Denn in Österreich läuft die Transferzeit wie in der Schweiz und Kroatien eine Woche länger als in den Topligen Europas, daher bis Montag, den 7. Februar. Bis jetzt ist der  von Amira geholte Luca Kronberger der einzige Winterkauf der Grazer. Aber aus den eigenen Reihen zeichnen sich drei Verstärkungen aus den eigenen Reihen ab, wie man Sonntag bei der 3:4 (0:2)-Niederlage im Test bei Kroatiens Meister Dinamo Zagreb, für den die Meisterschaft schon in einer Woche wieder beginnt, erkennen konnte.

Es war wie einen Tag zuvor beim 1:2 von Red Bull Salzburg gegen Admira ein Test über 120 Minuten. Mit zwei Hälften zu je einer Stunde. In der Pause tauschte Trainer Christian Ilzer die komplette Mannschaft aus. Im Einsatz waren auch Kapitän Stefan Hierländer, seit Ende Oktober nach einer Meniskusoperation fehlte. Und Rechtsverteidiger Sandro Ingolitsch (Bild), der sich nach neun Monaten zurückmeldete. Am 14. März hatte er beim 2:1 gegen die Austria bei einer unglückseligen Attacke seine Freunds Benedikt Pichler einen Kreuzbandriss erlitten, kämpfte sich nach der Operation durch die Reha wieder zurück.

Der dritte Neue kommt aus dem eigenen Nachwuchs: Stürmer Christoph Lang. Seit einem Jahr gehört der 20 jährige zum Kader, kam im Herbst zu fünf Einsätzen in der Bundesliga als Joker über 45 Minuten. Bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Mitte fiel er durch acht Tore und zwei Assists in neun Partien auf. In Zagreb traf Lang zweimal, zum 1:3 und 2:4. „Seine Entwicklung ist okay, macht Hoffnung“ freute sich Schicker, „im Kader sind wir jetzt sicher breiter aufgestellt als in den letzten Runden.“ Für den dritten Sturm-Treffer sorgte Ivan Ljubic.

Schickers Kollege bei Meister Salzburg, Christoph Freund, gab einer 18 jährigen Stürmerhoffnung einen Vierjahresvertrag:  Luka Reischl, der aus dem Pongau stammt, unterschrieb bis 2026.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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