Zum Unterschied von Rapid schafften Aufsteiger Ried und Hartberg Freitag ihre Transferziele, die allerdings wesentlich bescheidener waren. Zur Kingstone Mutandwa, der schwarzen Perle aus Sambia, eine Leihgabe des italienischen A-Liga von Cagliari, kam ein Mittelstürmer aus dem Baskenland. Ekain Azkune Astarloza (Bild) kommt von Athletic Bilbao, letzte Saison Vierter des spanischen La Liga und daher in der Champions League. In der ersten Mannschaft bestritt der 24 jährige Azkune allerdings kein Spiel, er war zuvor 2023/24 beim zweiten La Liga-Klub aus dem Baskenland, Real Sociedad, kam aber nur für Real Sociedad B zum Einsatz. Ried holte Azkuna auf Leihbasis, hofft auf seine Stärken am Ball und im Strafraum. Ried kann Azkuna bei Klassenerhalt um eine Million fix erwerben. Allerdings besitzt Bilbao ein Rückkaufrecht. Im vierten Vorbereitungsspiel bezog Ried erstmals keine Niederlage. Torschütze beim 1:1 (1:1) gegen den ungarischen Erstligisten war Matundwa.
Hartberg schloss die durch die Verletzung von Paul Komposch „entstandene“ Baustelle im Abwehrzentrum. Nach der steirischen Lösung (Lukas Spendlhofer) gibt es eine mit einem Legionär: Den 21 jährigen Habib Anas Coulibaly, einem 21 jährigen von der Elfenbeinküste, der letzte Saison pausierte, zuvor in der zweiten Mannschaft von Mallorca B zum Zug kam. Der 1,86 Meter große Linksfuß überzeugte Trainer Manfred Schmid im Probetraining und bei zwei Testspielen. Auch im Angriff gab es die Lösung, die Schmid bevorzugte: Elias Havel, der Leihspieler des LASK, bleibt für eine weitere Saison.
WSG Tirol kam im ersten Vorbereitungsspiel mit der Rapid-Leihgabe Benjamin Böckle in der Abwehr gegen den tschechischen Erstligisten FC Zlin in Kirchberg zu einem 2:2 (2:2). Austrias Leihspieler Moritz Wels kam im Mittelfeld 60 Minuten zum Einsatz. Das Fazit von Trainer Philipp Semlic: „Wir müssen versuchen, bis zum Saisonstart in zwei Wochen noch besser an unserer Chancenverwertung zu arbeiten!“
Foto: SV Ried/Schröckelsberger.
