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Einer vom LASK hat Sporting in Lissabon schon besiegt

Der schottische Schiedsrichter Nicholas Walsh leitet Mittwochabend im Estadio Jose Alvalade das dritte Champions-League-Spiel des LASK gegen Sporting Lissabon, den Dritten der portugiesischen Liga. Walsh war auch der Unparteiische, als Österreichs Team am 27. September in der Nations League den Kosvo im Happel-Stadion 3:1 besiegte. Im Alvalde-Stadion werden an die 50.000 Zuschauer erwartet, als der LASK dort vor sechs Jahren gewann, war es wegen der Pandemie ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In der Qualifikation zur Europa League, damals nur in einem Spiel ausgetragen, bezwang die Mannschaft um Kapitän Gernot Trauner, der auch das Führungstor erzielte, Sporting 4:1. Einer der aktuellen LASK-Mannschaft war damals kurz im Einsatz: Innenverteidiger Andres Andrade spielte in den letzten 15 Minuten. Diesmal wird er gemeinsam mit Mbuyamba (Bild) von Beginn an damit beschäftigt sein, Sportings Torjäger aus Kolumbien, den 28-jährigen Luis Suarez zu stoppen. Es wäre eine Topsensation, sollte Andrade auch Mittwoch als Sieger den Rasen verlassen.

Ein Jahr vor dem 4:1 in Lissabon verlor der LASK dort in einem Gruppenspiel zur Europa League gegen Sporting 1:2, gewann aber auf der Gugl 3:0. Noch in seiner aktiven Zeit bei Rapid hatte LASK-Trainer Didi Kühbauer sein Erfolgserlebnis gegen die Portugiesen: Im Achtelfinale des Europacups der Cupsieger unterlag Rapid zwar im Alvalade-Stadion 0:2, war damit gut bedient, gewann aber im Happel-Stadion nach Verlängerung 4:0. Kühbauers Gewaltschuss eröffnete die Aufholjagd. Christian Stumpf schoss damals in der letzten Minute der regulären Spielzeit Rapid in die Verlängerung, in der Carsten Jancker zweimal traf. Rapid kam damals bis ins Endspiel gegen Paris St. Germain. Jetzt wäre es für Kühbauer ein ähnlich gr0ßer Erfolg, sollte der LASK die Ligaphase überstehen.

Sporting scheiterte letzte Saison im Viertelfinale am späteren Finalisten Arsenal knapp mit 0:1 und 0:0. Leistete sich im Sommer den Rekordtransfer innerhalb von Portugal. Für 30 Millionen Euro wechselte Rodrigo Zalazar von Braga – der Mittelfeldspieler aus Uruguay war früher auch in Deutschland für St. Pauli und Schalke am Ball: „Wir können alles gewinnen“, prophezeite Zalazar. Obwohl im Sommer auch Stützen verloren gingen. Morten Hjulmand, der Kapitän mit Admira-Vergangenheit, wechselte zu Atletico Madrid, Abwehrchef Diomande zu Oliver Glasner nach Nottingham. Trainer Rui Borges ist seit Dezember 2024 im Amt, 2025 holte er das Double. So wie der LASK in diesem Jahr. Mittwoch wird er eine Topleistung brauchen, um aus dem Alvalade-Stadion etwas mitzunehmen. Das Spiel wird in Österreich nur live bei Canal+ zu sehen sein.

Foto: UEFA.

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