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Eishockeyteam mit gutem Gefühl zur Weltmeisterschaft

Gelungene Generalprobe für Österreichs Eishockeyteam eine Woche vor dem Start in die Weltmeisterschaft gegen Großbritannien in Zürich: Samstag gelang in Klagenfurt beim Nachbarsduell gegen Slowenien ein 4:1 (0:0, 2:0, 2:1). Bei dem der Austro-Finne Atte Tolvanen im Tor speziell im Startdrittel, in dem Kloten-Legionär Bernd Wolf, Graz-Stürmer Tim Harnisch und Kapitän Peter Schneider auf die Strafbank mussten, der große Rückhalt war und auch zum besten Spieler der Sieger gewählt wurde. Nach den überstandenen Strafen fiel nach 30 Minuten die Führung, als Schweiz-Legionär Dominic Zwerger den Assist für Schneiders Tor leistete. Eine Minute später fälschte Youngster Leon Kolarik mit dem Schienbein einen Schuss von Verteidiger Clemens Unteweger zum 2:0 ab.  Der 18 jährige Wiener Kolarik, der in der US-Juniorenliga bei den Peterborough Petes spielt, bereitete im Schlussdrittel das 3:0 von Center Benjamin Nissner vor, dürfte sich den Platz im WM-Team gesichert haben. In letzter Minute traf wieder Schneider, als Slowenien ohne Torhüter spielte.

„Dieser Sieg gibt natürlich Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl“, bilanzierte Teamchef Roger Bader, „ich hätte mir nicht mehr wünschen können als genau das, denn dieses Spiel bereitet uns auf die ersten WM-Spiele gegen Großbritannien und Ungarn vor. Slowenien war unangenehm und das kommt auch nächste Woche auf uns zu. Mit unserem Spielaufbau war ich zufrieden.“ Schon in den ersten zwei Partien kann Österreich den Klassenerhalt sichern. An mehr zu denken, ist nach den zahlreichen Ausfällen, speziell auf der Position des Centers, nicht drin. Schon in den ersten zwei Spielen kann oder müsste das WM-Ziel erreicht werden. Die Bilanz der Vorbereitung: Siege gegen Lettland in Riga, Italien in Feldkirch und Slowenien, eine Niederlage in Lettland, je zwei gegen Tschechien und Deutschland.

Enttäuschend war die Kulisse im „Eishockeyland“ Kärnten. Nur knapp mehr als 2000 Zuschauer in der Horten-Arena. Das mag zwar auch am nicht optimalen Nachmittagstermin gelegen haben, aber in erster Linie wohl an hohen Eintrittspreisen. Zum Glück hat das Team mehr Klasse als die Verbandsführung.

Foto: APA/Jannach.

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