PETERLINDEN.LIVE

Elf Neulinge, zwölf Legionäre: So will Österreich zur U 21-EM

Zwei Spiele warten auf Österreichs Unter 21-Team noch in der Qualifikation für die Endrunde der Europameisterschaft im nächsten Jahr: Am 2. Oktober im neuen Stadion des Wiener Sport-Clubs gegen Dänemark, vier Tage später in Wales. Gegen die Waliser verlor Österreich in Linz 0:2, in Dänemark gab es ein 1:1. Derzeit ist die Mannschaft von Zeamchef Peter Perchtold punktegleich mit Belgien und Dänemark Zweiter, hat es also selbst in der Hand, Österreichs zweites EM-Ticket nach 2017 unter Werner Gregoritsch zu schaffen. Die Gruppensieger und der beste Gruppenzweite sind direkt qualifiziert, die anderen acht Zweiten ermittelt im November in Play-offs vier Endrunden-Teilnehmer. Im Kader von Perchtold stehen elf, die noch kein Spiel in der U 21 bestritten. Von den 23 Spielern kommen zwölf aus Österreichs Ligen, elf sind Legionäre.  Zwei Innenverteidiger stehen auch bei Teamchef Ralf Rangnick auf der Abrufliste: Jannik Schuster von Brentford und  Valentin Zabaransky von Red Bull Salzburg.

Die Neulinge sind im Tor Juri Kirchmayr, die GAK-Leihgabe bei Wacker Innsbruck und Nikola Sarecevic von Salzburg, in der Abwehr U 17-Vizeweltmeister Ifeany Ndukwe (Bild),  Rapid-Verteidiger Eaden Roka, der Austrianer Matteo Schablas und Zabransky, im Mittelfeld Rapid-Talent Ensar Music, der Vorarlberger Yannik Spalt, der in dieser Saison zwei Bundesligaeinsätze bei Hoffenheim hatte, und Luca Weinhandl (Sturm Graz), im Angriff Oghenejeteri Adjenughure von der Salzburg-Filiale Liefering und  Thierry Fidjeu-Tazemeta vom deutschen Zweitligisten Kaiserslautern. Legionäre sind Ex-Sturm-Tormann Bignetti (beim deutschen Drittligisten Saarbrücken), Ndukwe (Levante), die Verteidiger Christopher Olivier (Bröndby Kopenhagen), David Puczka (Genoa) und Schuster, die Mittelfeldspieler Olawasseun Adewumi (Hertha BSC Berlin), Florian Micheler (Hoffenheim), Nikolas Sattlberger (Genk) und Spalt,  die Angreifer Fidjeu-Tazameta, Erik Kojzek (Partizan Belgrad) und Ex-Rapidler Furkan Dursun vom Schweizer Meister Thun. Bei den Spielern aus Österreichs Bundesliga hat Rapid mit fünf die Mehrheit: Roka, Jakob Schöller, Nicolas Bajlicz, Music und Nikolaus Wurmbrand. Der Kapitän ist sozusagen auch der dienstälteste Spieler: Für Ex-Rapidler Sattlberger wird es sein 21. Einsatz in der U 21.

Foto: ÖFB/A.Pichler.

Die mobile Version verlassen