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Erster Sieg über Liverpool: Ein geiler Salzburg-Abend, aber nur ein Test

Im vierten Anlauf der erste Sieg für Red Bull Salzburg über den großen FC Liverpool! Das 1:0 (1:0) vor begeisterten 29.500 Fans tut dem Prestige von Östereichs Meister sehr gut, wenn man bedenkt, dass RB Leipzig vor wenigen Tagen ein 0:5-Debakel gegen die „Reds“ bezog, bringt Selbstvertrauen, war aber doch „nur“ ein Test. Das betonte auch Trainer Matthias Jaissle nach seiner siegreichen Premiere gegen den berühmten Kollegen Jürgen Klopp, auch wenn er von einem geilen Abend, von einer ganz coolen Geschichte sprach. Vor der Pause spiele Salzburg gegen Liverpools zweien Anzug souverän, erzielte durch Benjamin Sesko nach gelungenem Doppelpass mit Noah Okafor gegen den spanischen Tormann Adrian in der 31. Minute das einzige Tor, verteidigte mit zehn neuen Feldspielern den Vorsprung nach der Pause fast heldenhaft, als Klopp nach 61 Minuten sieben Stars auf den Rasen schickte. Von Virgil van Dijk über Trent Arlexander Arnold, Thiago, Jordan Henderson, Roberto Firmino, Ruben Diaz bis zu Mo Salah. Dass Liverpool nicht gerne verlor, gab Klopp ohne weiteres zu. Das merkte man auch, an seiner temperamentvollen Intervention beim Schiedsrichter-Assistenten knapp vor Abpfiff, als er stürmisch einen Elfmeter forderte. Eine Viertelstunde später gab Klopp fairerweise seinen Irrtum zu, als ihm beim ServusTV-Interveiw die Szene vorgespielt wurde,

Klopp begann mit zwei 17 jährigen „unbekannten“ Abwehrspielern namens Isaac Mabaya und,Stefan Bajcetic, auf die 19 jährigen Offensivspieler Fabio Carvalho und Harvey Eliott gehören nicht zur ersten Garnitur. Aber es spielte der neue Torjöger Darwin Nunez ebenso wie der französische Innenverteidiger Ibrahima Konate oder der Ex-Salzburger Naby Keita. Jaissle setzte bis auf Tormann Nicolas Köhn, den kränklichen Max Wöber und den angeschlagenen Nicolas Capaldo sowie Mo Camara den kompletten Kader ein. Bernardo begann wieder mit Oumar Solet im Abwehrzentrum, der 19 jährige Däne Maurits Kjaergaard ersetzte Capaldo im Mittelfeld. „Salzburg machte das wirklich gut“, lobte auch Klopp.

In der zweien Hälfte kam der 18 jährige Grazer Samson Baidoo im Abwehrzentrum zum Zug, Albert Vallci ersetzte nach langer Verletzungspause Kapitän Andreas Ulmer als Linksverteidiger, in der letzten Viertelstunde erhielt auch Nachwuchsteamspieler Dijon Kameri statt des Kroaten Roko Simic die Chance, gegen Lievrpool Stars zu bestehen. Sie brachten den Vorsprung über die Distanz, auch weil sich der zweite Tormann Nico Mantl bewährte. „Im Finish sind wir wie ein Unwetter über sie hergefallen“, behauptete Klopp.  Dennoch blieb es am Ende beim „zu null“. Ein Abend zum Feiern. Nichts zu feiern gab es für Wolfsberg nach dem Test gegen Italiens Meister Milan im Klagenfurter Wörthersee-Stadion, Das 0:5 (0:2) zeigte, dass Welten zwischen beiden Mannschaften lagen.

Foto: Red Bull Salzburg.

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