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Foda und Ibertsberger auf WM-Kurs, Deutschland dank Schultertor

Österreichs Ex-Teamchef Franco Foda lässt mit seinen österreichischen Assistenten Robert Ibertsberger und Atdhe Nuhiu den Kosovo weiter von der ersten WM-Teilnahme träumen: Mit dem 1:0 (0:0) gegen Schweden in Göteborg festigte Kosovo den Platz zwei hinter der Schweiz, hat noch drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und im November ein Heimspiel in Pristina gegen die Eidgenossen, die Montag nicht das WM-Ticket fixieren konnte, in Laibach gegen Slowenien mit 0:0 den ersten Punkteverlust erlitten. Seit dem 0:4-Startdebakel in Basel verlor der Kosovo kein Spiel mehr. Gewann zweimal gegen Schweden, holte gegen Slowenien ein Unentschieden, bekam in allen drei Partien kein Tor. Gegen Schwedens Millionenstürmer Viktor Gyökeres und Alexander Isak das zweimal zu schaffen, ist bemerkenswert. Das Siegestor in Göteborg erzielte Fisnik Asllani, der 23jährigen Hoffenheim-Stürmer mit einer Vergangenheit bei der Wiener Austria. Das Play-off müsste bei vier Punkten mehr als Slowenien doch machbar sein.

Deutschland zitterte sich im Windsor-Park von Belfast zu einem 1:0 (1:0) gegen Nordirland, blieb damit Tabellenführer. Für die Entscheidung sorgte Nick Woltemade, der 85 Millionen-Stürmer von Newcastle mit einem Schultertor nach einem Eckball. Sein Premieren-Tor im Teamdress. In der zweiten Hälfte vergab zunächst der Ex-Salzburger Karim Adeyemi die Chance auf das zweite Tor, danach musste Tormann Oliver Baumann dreimal Deutschlands Sieg retten. Die Entscheidung um das WM-Ticket dürfte im Duell gegen die Slowakei, die nach dem 2:0 (0:0) in Bratislava gegen Luxemburg punktgleich ist, am 17.  November in Leipzig fallen. Frankreich kam in Reykjavik gegen Island ohne Kylian Mbappé und Ousmane Dembele nach einem 0:1-Pausenrückstand über ein 2:2 nicht hinaus. Das zweite Tor der Franzosen erzielt mit Debütant Jean Philippe Mateta ein Spieler von Oliver Glasner bei Crystal Palace.

In Afrika fixierte Cap Verde, die Mannschaft von der Inselgruppe vor Nordwestfrika, aus einem Land, mit nur 530.000 Einwohnern, mit dem 3:0 (0:0) gegen Eswatini (früher Swasiland) in der Hauptstadt Praia die erste WM-Teilnahme. Der Jubel war groß. Kap Verde ist der dritte WM-Debütant nach Usbekastian und Jordanien. Aus einem kleineen Land gab es ind er WM-Geschichte bisher nur einen Teilnehmer: Island

Foto: ffk-kosova.com/fotobyhofer.

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