Fußball

Auch im New Look trifft Rolls Royce-Besitzer Arnautovic! Aguero „erschoss“ Dragovic und Fuchs

Auch in Englands Premier League traf ein österreichischer Teamspieler. Ohne Marko Arnautovic gewann West Ham kein Spiel. Mit seinem Comeback nach dreiwöchiger Pause kehrte zum Traditionsklub wieder der Erfolg zurück. Mit einem 2:0 (1:0) im kleinen Londoner Derby beim Österreicher-Duell gegen Sebastian Prödl, mit dem er früher bei Werder Bremen gespielt hatte. Die Zeit, während der ihn eine Oberschenkelverletzung zum Zuschauen zwang, nützte er, um sich eine neue Haarfarbe zuzulegen. Arnautovic erblondete oder ergraute. Je nachdem, wie man es betrachtet. Das änderte nichts an seiner Gefährlichkeit. Wie zuvor mit brauen Haaren bejubelte er ein Tor von ihm. Es war das siebente dieser Saison, mit dem er für den Endstand sorgte. Er traf mit links aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Linksverteidiger Aaron Cresswell. Wichtig für West Ham, denn der Sieg brachte etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg. West Ham holte Watford ein, ist jetzt Zwölfter. Weiter unten drin als Drittletzter am Abstiegsrang 18 blieb Teamverteidiger Moritz Bauer mit Stoke: Nur 1:1 daheim gegen Aufsteiger Brighton & Hove, bei dem Markus Suttner ebenso nicht zum Kader gehörte wie Kevin Wimmer bei Stoke.

Noch etwas Neues soll es bei Arnautovic  geben: Der Auto-Freak, der schon einen Porsche-Panamera, verschiedene Audi-Modelle fuhr, sich in seiner Zeit bei Inter Mailand von Samuel Eto´o dessen Bentley ausgeborgt hatte, der ihm dann gestohlen wurde, hat seinen Fuhrpark erweiterte. Standesgemäß um einen Rolls Royce, den er Freunden aus Wien, die ihn besuchten, schon stolz präsentierte. Somit war es das erste Arnautovic-Tor als erblondeter oder ergrauter Rolls-Besitzer.

Nichts zu holen war erwartungsgemäß für Aleksandar Dragovic und Christian Fuchs mit Leicester beim überlegenen Tabellenführer Manchester City. Zur Pause 1:1, am Ende 1:5. Auch die Dreierkette im Abwehrzentrum mit Dragovic, Harry Maguire und Fuchs konnte die ersten drei Tore von Manchester City nicht verhindern. Zum Verhängnis wurde in jeder Spielhälfte die dritte Minute: In der ersten traf Raheem Sterling zum 1:0, in der zweiten Sergio Aguero zum 2:1, ließ sechs Minuten später das 3:1 folgen, ehe er in der 77. Minute seinen Hattrick, für den der Argentinier nur 29 Minuten brauchte, vollendete. Zur Draufgabe traf er auch in der Nachspielzeit. Mit vier Toren „erschoss“ Aguero Dragovic und Fuchs damit quasi im Alleingang. Bei Leicester sass überraschend der Algerier Riyad Mahrez auf der Bank, kam nach 62 Minuten zum Einsatz. Der hatte seinen Streik wegen des geplatzten Transfers zu Manchester City Donnerstag abgebrochen, kam wieder zum Training, behauptete: „Leicester war immer über meinen Aufenthaltsort informiert, wusste  durch mich oder meinen Berater über meine Gedanken Bescheid.“

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