Fußball

Ivanauskas, Dinamo Brest und Sollbauer! Bringt Keita Salzburg sogar 12 Millionen?

Die Fans der Wiener Austria werden sich an Valdas Ivanauskas gerne zurückerinnern. Einen Stürmer und Brecher von Format des Litauers würden sie derzeit auch gerne im violetten Dress sehen. Von 1990 bis 1993 holte die Austria mit ihm drei Meistertitel und einen Cupsieg, danach füllte er mit dem Wechsel zum Hamburger SV auch noch die Kassen.  Ab 1997 spielte er dann noch zwei Saisonen für Austria Salzburg. Jetzt mit 51 Jahren ist Ivanauskas, der nach der aktiven Karriere auch als Trainer in Schottland bei Hearts of Midlothian arbeitete, Sportdirektor in Weißrussland bei Dinamo Brest. Letzten Sommer scheiterte Dinamo Brest in der Qualifikation zur Europa League an Altach, belegte in der Meisterschaft mit 17 Punkten Rückstand auf Meister Bate Borisov Platz vier. Für 2018 gibt es ein großes Ziel: Borisov ablösen, Meister werden. Und das bringt in die flaue, österreichische Wintertransferzeit etwas Bewegung.

Denn Ivanauskas sucht, warum auch immer, einen deutschsprachigen Innenverteidiger. Vielleicht, weil  auch der von ihm engagierte neue Trainer, der Tscheche Radoslav Latal,  seit seiner Legionärszeit bei Schalke 04 in den Neunzigerjahren gut deutsch spricht. Also waren Ivanauskas und Latal in Österreich unterwegs. Redeten ergebnislos mit dem Ex-Austrianer Lukas Rotpuller, beobachteten den Admiraner Markus Wostry und Michael Sollbauer (Bild oben) von Wolfsberg.  Der beide im Dezember mit Zweikampf-und Kopfballstärke in zwei Heimspielen der Kärntner überzeugen konnte. Gegen Rapid und Meister Red Bull Salzburg, als Wolfsberg jeweils ein 0:0 schaffte. Also wollen Ivanauskas und Latal den 27jährigen Sollbauer mit der Erfahrung von 240 Bundesligaspielen holen. Allerdings ablösefrei. Und das ist der Haken an der Geschichte: Der Vertrag Sollbauers läuft noch bis Sommer. Und gratis wird Wolfsberg-Chef Dietmar Riegler Sollbauer nicht ziehen lassen. Obwohl die Kärntner für das Frühjahr schon punkto Defensive aufrüsteten: Mit dem 19jährigen Brasilianer Igor als Leihgabe von Salzburg. Igor war in der vergangenen Saison der Abwehrchef von Salzburgs Sensationssiegern in der European Youth League.

Apropos Salzburg: Die Chefetage, Geschäftsführer Stephan Reiter und Sportchef Christoph Freund,  blickt sowohl entspannt als auch gespannt, was bei RB Leipzig bis Ende Jänner passiert. Denn der FC Liverpool möchte nach dem Abgang des Brasilianers Philipp Coutinho zum FC Barcelona den Ex-Salzburger Naby Keita nicht wie bereits fixiert im Juli um 75 Million holen, sondern sofort. Da sich der Plan, Riyad Mahrez von Leicester zu engagieren, offenbar nicht realisieren läßt. Dafür bietet Liverpool Leipzig einen Aufschlag von 20 Millionen. Würde also 95 Millionen zahlen. Salzburg ist an jedem Betrag, der über den 15 Millionen liegt, die Leipzig für Keita zahlte, mit 15 Prozent beteiligt. Bisher ging man von neun Millionen im Sommer aus. Im Winter könnten es sogar zwölf werden.

 

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