Zum zweiten Mal hintereinander schaffte der GAK den Klassenerhalt, dennoch dürfte kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. Sportdirektor Tino Wawra stehen noh inetensive Arbeitswochen bevor. Darauf lässt diese Woche schon schließen.Zunächst zog er die Option auf den französischen Abwehrspieler Beres Owusu, dann holte er ablösefrei den 31 jährigen Mittelfeldspieler Peter Michorl von Atromitos Athen nach Graz. Wawra schätzt den Wiener mit Austria-Vergangenheit wegen seiner Qualitäten als Vorbereiter. Nicht verhindern konnte er den ablösefreien Wechsel von Mittelfeldspieler Thorsten Schriebl zum Wolfsberger AC, der Burgenländer war vier Jahre beim GAK. Keine neuen Verträge bekommen der 32-jährige „Erz-Rote“ Dominik Frieser, der Tiroler Mittelfeldspieler Murat Satin, Abwehrspieler Martin Kreuzriegler, die Nummer zwei der Torhüterhierarchie, Fabian Ehmann sowie das kosovarisch-gegorische Perpspektivspieler-Duo, Arbnor Prenqi und Mukhran Bagriatoni. Die Bestimmungen des Österreicher-Topfes macht es ihnen schwer, auf mehr als jeweils zwei Einsätze zu kommen. Laufende Vertragsgespräche gibt es mit den Routiniers Lukas Graf (31) und Christoph Lichtenberger (30). Von den Leihspielern will Wawra Torhüter Franz Stolz, der dem FC Genua gehört, sowie die Winterzugänge aus der zweiten deutschen Liga, Matthias Olesen und Leon Klassen halten. Auch Zeteny Jano , der 21jährige Mittelfeldspieler, soll bleiben, obwohl er sieben Monate verletzt ausfiel. Er gehört noch Red Bull Salzburg, ist seit Februar 2025 beim GAK. Fix ist die Rückkehr des verliehenen 20-jährigen Tormann Juri Kirchmayr vom Florisdorfer AC. Er ließ nur 18 Gegentreffer in 28 Spielen, spielte 15 mal zu null, wurde zum besten Tormann der zweiten Liga gewählt.
Die Austria verlängerte den Vertrag mit dem 34 jährigen Routinier Reinhold Ranftl um ein Jahr. 2022 kam er als Leihspieler von Schalke zu den Violetten, wurde ein Jahr später fix gekauft. Der Steirer war auf der rechten Seite stets gesetzt, kam bisher auf 158 Spiele. Sportvorstand Tomas Zorn lobte Ranftl als Spieler in einer wichtigen Führungsolle. Damit zieht Austria nicht die Option auf die Rückkehr des an Hartberg verliehenen Verteidigers Luca Pazourek, der Samstag mit Österreich U 21-Team ein einwöchiges Trainingslager im Avita-Resort von Bad Tatzmannsdorf bezieht. Das passt nicht ganz zur verkündeten jungen Welle mit Spielern aus der eigenen Akademie. Ebenso nicht, dass mit Jonas Feddersen ein 19 jähriger Innenverteidiger aus der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund geholt wurde. Die Begründung dafür: Im Austria-Nachwuchs gibt es keinen Linksfuß für diese Position.
Rapid jubelt über die Rückkehr von Mittlstürmer Nicolas Jozepovic, der vor viereinhalb Jahren ins Salzburger Leistungszentrum gewechselt war. Jozepovic gehörte im Herbst bei der U 17-WM in Katar zu den Vizeweltmeistern, erzielte in den drei Gruppenspiele zwei Tore, leistete im Achtelfinale beim 4:0 gegen England drei Assists. Nach der Verletzung von Salzburg-Stürmer Dominik Dobis war Jozepovic erste Wahl. In der zweiten Liga bei Liefering spielte er nie, das wird er bei Rapid II nachholen. Die Vorbereitung wird es mit dem Bundesligakader absolvieren. Zu den Gründen des Teansfers gehört sicher auch, dass er bei Salzburg mit drei österreichischen Nachwuchsteamspielern (Dobis, Philipp Verhounig, Kenneth Adjeneghure) eine größere Konkurrenz hätte als bei Rapid.
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