Fußball

Gefahr Mutandwa: Gegen Ried gewann Rapid in dieser Saison nur unter Stöger

Die Saisontore 15 und 16 der 23-jährigen Sambia-Perle Kingstone Mutandwa (Bild) brachten Ried durch ein 2:1 (0:0) gegen Wolfsberg ins Play-off-Finale um einen Aufsteigerplatz gegen Rapid. Und dabei stehen die Chancen für den Aufsteiger. der schon mit dem Klassenerhalt sein Ziel erreichte, gar nicht schlecht: Er gewann von den bisherigen drei Saisonduellen zwei. Rapid siegte nur im ersten am 26. Oktober durch Tore von Ercan Kara und Nikolaus Wirmbrand in Ried 2:0. Damals war Peter Stöger der Trainer. Als Ried im Dezember in Hütteldorf durch Tore von Oliver Steurer und Philipp Pomer 2:1 gewann, war Stefan Kulovits Interimstrainer. Am 31. Jänner warf Ried Rapid mit einem 3:0 (1:0) durch Tore des Ex-Rapidlers Ante Bajic und zwei von Innenverteidiger Niki Havenaar aus dem Cup. Das war die verpatzte Premiere für Rapids Trainer Hoff Thorup. Damals war das Stadion in Ried ausverkauft, auch Freitag werden im Final-Heimspiel keine Plätze frei sein, 7000 Zuschauer kommen.

Bis zur 80. Minute fiel im Semifinale kein Tor. Dann traf Mutanwa per Kopf. Marco Sulzner antwortete sieben Minuten darauf mit dem Ausgleich, doch in der dritten Minute der Nachspielzeit startete Mutanwa bei einem Konter knapp vor der Mittellinie Keiner konnte ihm folgen, der Chip über Tormann Nikolas Polster war bereits der fünfte Treffer der Leihgabe von Cagliari in der Nachspielzeit. Ried hat eine Kaufoption auf ihn, will die ziehen, um ihn mit Gwi nn weiterzuverkaufen. Gegen Rapid traf Mutanwa bisher nicht, beim Sieg in Hütteldorf war er verletzt.  Er war sicher ein besserer Einkauf als alle von Rapid im letzten Sommer. Mit 16 Treffern übertrifft er den besten Torschützen Rapids um nicht weniger als zehn.

Dienstag gingen „still und heimlich“ vier Transfers über die Bühne: Sturm bediente sich dreimal bei Hartberg, holte Ersatztormann Ammar Helac, den Trainer Fabio Ingolitsch von Altach her kennt, Jürgen Heil, der ein deutlich verbessertes Hartberg-Angebot nicht annahm, und den 23-jährigen Mittelfeldspieler Julian Halwachs, der bei Hartberg nicht zur ersten Wahl gehörte Ein ehemaliges Rapid-Talent ist die erste Neuerwerbung von  Austria Lustenau nach dem Aufstieg: Der inzwischen 29 jährige Mittelfeldspieler Albin Gashi war letzte Saison beim Zweitligisten Hertha Wels.

 

Foto: Gepa/Admiral.

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