Fußball

Gregoritsch und Sabitzer: Steirischer Jubeltag in Deutschland

Der Ostersamstag, ein österreichischer Jubel-Samstag in der deutschen Bundesliga. Speziell ein steirischer. Michael Gregoritsch ist mit Augsburg nach einem 6:0 (3:0)-Kantersieg über VfB Stuttgart alle Abstiegssorgen los, Marcel Sabitzer sicherte sich mit RB Leipzig durch ein 2:1 (1:0) in Mönchengladbach endgültig den Champions League-Platz. Es gab auch andere österreichische Erfolgserlebnisse: Karim Onisiwo sicherte mit Mainz durch ein 3:1 (1:1) gegen Fortuna Düsseldorf und Landsmann Kevin Stöger den Klassenerhalt, erzielte dabei das 2:1, gab den Assist zum 1:0 nach nur 27 Sekunden. David Alaba verteidigte mit Bayern München die Tabellenführung. Brauchte viel Geduld für das 1:0 (0:0) gegen Werder Bremen. Das goldene Tor fiel erst, als Bremen nur noch mit zehn Mann spielte. Durch einen abgefälschten Schuss von Innenverteidiger Niklas Süle, dem 22. Torschuss der überlegenen Bayern in der 75.Minute.

Unglaublich, wie sich Augsburg unter seinem neuen Schweizer Trainer Martin Schmidt präsentierte. Dem 3:1 in Frankfurt mit je einem Tor und Assist von Gregoritsch folgte der Jubel über das Bestschiessen gegen Stuttgart, das 30.000 Zuschauer begeisterte, beim Abstiegskandidaten Stuttgart dem erst im Oktober engagierten Trainer Markus Weinzierl nach nur einem Sieg in 15 Spielen vier Stunden später seinen Job kostete. Mit Kevin Danso spielte Samstag anders als in Frankfurt ein zweiter Österreicher. Gregoritsch war an keinem der sechs Treffer direkt beteiligt,fuhr aber trotzdem nachher in bester Laune heim nach Graz: Das steigt am Ostersonntag in Elternhaus die große Party zu seinem 25.Geburtstag, den er Donnerstag feierte, die mit der für den Geburtstag der Frau Mama „kombiniert“ wird.

Gregoritsch bleibt in der Bundesliga, Marcel Sabitzer wird kommende Saison erstmals in seiner Kariere auch in der Champions League spielen. Das schaffte er mit RB Leipzig durch ein 2:1 (1:0) in Mönchengladbach. Jetzt haben die Leipziger zehn Punkte Vorsprung auf den Fünften Mönchengladbach: „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen, davon können alle ausgehen“ behauptete der zufriedene Sabitzer, der Dienstag für ein nächstes Highlight sorgen kann. Indem er erstmals das deutsche Pokalendspiel in Berlin schafft. Im Semifinale beim Hamburger SV. Da gilt Leipzig als Favorit, wird auch der  Salzburger Konrad Laimer so wie beim Ostersamstag-Sieg dabei sein. Stefan Ilsanker gehörte in Mönchengladbach nicht zum Kader. Wie man hört, will Leipzig dem wertvollen Defensivspieler nichts in den Weg legen, sollte er sich zu einem Klub verändern wollen bei dem er Stammspieler ist. Für drei Millionen Euro Ablöse dürfte er gehen. Mit dem Sieg in Mönchengladbach half Sabitzer auch seinem ehemaligen Trainer beim Double mit  Salzburg, Adi Hütter: Der bleibt mit Eintracht Frankfurt auf jeden Fall auf dem Champions League-Platz, selbst wenn er am Ostermontag in Wolfsburg verlieren sollte. Gewinnt Frankfurt, würde das vier Punkte Vorsprung auf Mönchengladbach bedeuten.

Zu den österreichischen Siegern gehörte auch Florian Grillitsch. Mit Hoffenheim 5:2 (2:0) in Gelsenkirchen gegen Schalke, damit vorerst nur zwei Punkte hinter Frankfurt. Guido Burgstaller bleibt hingegen mit Schalke in Not: Weiter Viertletzter mit  sechs Punkten mehr als Stuttgart. Burgstaller erzielte in letzter Minute das zweite Tor für Schalke.

 

Foto: Instagram.

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