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Größter Ausverkauf der Liga bei Adi Hütters umjubelter Rückkehr

Rund 2000 Fans von Eintracht Frankfurt feierten Montag beim Trainingsbeginn die Rückkehr von Trainer Adi Hütter. Der Österreicher will mit seinen Landsleuten Christian Peintinger und Klaus Schmidt ein ähnliches Feuer wie bei seiner ersten Ära in Frankfurt zwischen 2018 und 2021 entfachen. Da hat er sich die Latte sehr hoch gelegt. Denn wie es aussieht, findet der größte Ausverkauf der Liga heuer bei Eintracht Frankfurt statt. Laut deutschen Medien ist von einem Verkaufsvolumen zwischen 120 und 150 Millionen die Rede. Vier Abwehrspieler für über 80 Millionen sind schon weg. Darunter der einzige Frankfurt-Spieler im deutschen WM-Kader, Nathaniel Brown, den sich Meister Bayern 55 Millionen kosten ließ, und der Ex-Salzburger Ramus Kristensen, der für sechs Millionen in seine dänische Heimat zu Midtjylland zurückkehrte. Weitere Verkaufskandidaten: Der belgische WM-Fahrer Arthur Theate, der bis zu 25 Millionen bringen soll und die Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri und  Fares Chaibi, die mit Tunesien bei der WM spielten. Auch der 20-jährige türkische Teamspieler Can Uzun gilt als Verkaufskandidat. Meister Galatasaray wäre bereit, 30 Millionen zu bezahlen.

Auch wenn Eintracht auf die gewünschten Erlöse von 120 Millionen kommt, wird nur ein Drittel in Neuzugänge gesteckt, um die gewünschte positive Transferbilanz von 80 Millionen zu erreichen. Bislang kam der dänische U 19-Stürmer Malik Pimpong für 3,5 Millionen von Midtylland, ein Thema ist das 20-jährige Bayern-Talent Noel Aseko für das zentrale Mittelfeld. Er kostet rund zehn Millionen. Gesucht wird noch ein Topstürmer. Der letzte Saison von Nottingham, dem neuen Klub von Oliver Glasner, ausgeliehene Arnaud Kalimuendo, kostet 25 Millionen. Bevor Hütter ihn bekommt, müssen erst Stars die Hessen verlassen.

Einen Tag vor dem Trainingsstart  berichtete „Bild am Sonntag“ über brisante Immobiliengeschäfte von Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche in Kroatien mit der Ehefrau des Spielerberaters Andy Bara, einem der einflussreichsten in Europa. Als Krösche noch bei RB Leipzig war, verpflichtete er mit Josko Gvaridiol und Dani Olmo zwei Bara-Klienten, die heute Topstars sind. Bei Frankfurt folgten noch drei Spieler, von denen zwei floppten wie der Ex-Salzburger Jerome Onguene. Letzte Saison engagierte Krösche mit Hütters Vorgänger Albert Riera einen Klienten von Bara. Das erwies sich als Irrtum, Frankfurt kam nicht in die Europacupränge. Jetzt soll Hütters alles reparieren. Nicht einfach in diesem Umfeld. Krösche genießt trotz Immobiliendeals weiter das Vertrauen des Aufsichtsrats.

Foto: Eintracht Frankfurt.

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