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Großer Tag für die übernächste Generation: Zur U 17-WM beim Team verabschiedet

Österreichs U 19-Team von Martin Scherb begann Mittwoch die EM-Qualifikation im slowenischen Ptuj mit einem 1:0 (0:0). Das Tor fiel nach 72 Minuten durch den eingewechselten Hoffenheim-Legionär Adrian Riegel. Die neue U 17 von Manfred Zsak begann den Weg zur EM 2026 mit einem 5:1 (1:0) gegen die Färöer in Wr. Neustadt.  Die „Vorgänger“ standen schon zu Mittag im Rampenlicht: Bei der Verabschiedung zur Endrunde der U 17-Weltmeisterschaft ab 5. November in Katar durch Josef Pröll, den Aufsichtsratsvorsitzenden des ÖFB, der aus privaten Gründen Donnerstag im Happel-Stadion fehlen wird, Sonntag in Rumänien wieder dabei ist, beim Abschlusstraining der Nationalmannschaft im Prater. Das gemeinsame Foto wird der übernächsten Generation immer in Erinnerung bleiben. Es bedeutete ihnen schon etwas, dass am Weg zum Training Michael  Gregoritsch, Philipp Lienhart, Romano Schmid, Alexander Prass und Marko Arnautović sich Zeit nahmen, mit jedem von ihnen abzuklatschen. Nach dem Traning hörten sie noch in der Teamkabine aufmunternde Wort von Teamchef Ralf Rangnick, Alaba und Arnautovic. Auch Prölls Prognose hörten sie gerne: „Ihr werdet einmal auch so spielen wie die!“ So wie Alaba & Co.

Für Teamtormann Alexander Schlager war es auch eine Begegnung mit den Anfängen seiner Karriere. Darum umarmte er Teamchef Hermann Stadler mit einigen Emotionen. Denn für Stadler wird seine zweite WM als U 17-Teamchef. Die erste war 2013 in den Arabischen Emiraten. Vor zwölf Jahren war Schlager der Tormann, als Österreich nach einem 2:2 gegen Kanada, 2:3 gegen Argentinien und 0:1 gegen Iran ausschied. In Katar könnte gegen Saudiarabien, Mali und Neuseeland mehr gelingen. Als Sebastian Prödl, der Manager der ÖFB-Nachwuchsteams, vor zwei Wochen Rangnick auf den  Termin zur Verabschiedung ansprach, sagte der Teamhef sofort zu. Dienstag schickte er Martin Rinderer, den Ernährungsexperte des Teams, zur U 17, um sie auf die „richtige“ Ernährung einzustimmen.

Gefragt waren bei den Talenten rund um die Verabschiedung unter anderem gemeinsame Fotos mit Alaba. Einer aus dieser U 17 gilt bereits jetzt als ähnlich großes Versprechen wie es einst Alaba war. Ifeany Ndukwe kommt wie Alaba aus dem Nachwuchs der Wiener Austria, steht knapp vor seinem Bundesligadebüt. Übertrifft Alaba schon bei der Körpergröße: Innenverteidiger Ndukwe ist mit 1,98 Metern 18 Zentimeter größer als Alaba, der feststellte: „Ich war auch einmal da, wo sie heute sind!“

Foto: ÖFB/Christopher Kelemen.

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