Fußball

Hartberg flog zu seinem bisher besten Auftakt

Erstmals durfte Hartberg, die Sensationsmannschaft der letzten Saison, von Graz zu einem Auswärtsspiel fliegen und nach dem Match zurück.  Die Mannschaft bedankte sich für den „Luxus“, des es gab, um den Sonntag zur Regeneration vor der Qualifikation zur Europa League am Donnerstag in Polen zur Verfügung zu haben, mit ihrem bisher besten Start in die Bundesliga. 2018 gab es im steirischen Lokalderby bei Sturm Graz ein 2:3, letztes Jahr in Mattersburg ein 1:2. Samstag gelang im Ländle bei Altach ein 1:1 (0:1), womit Trainer Markus Schopp natürlich zufrieden war: „Die Reaktion auf unseren Rückstand war in Ordnung“.

Goalgetter Dario Tadic begann wieder dort, wo er letzte Saison aufgehört hatte: Mit dem Jubel über ein Auswärtstor. Ein typisches für ihn: den Ball ideal mit dem Brust heruntergenommen, verkehrt zum Tor stehend aus der Drehung getroffen. So rettete er den Punkt. In den letzten sechs Auswärtsspielen von Hartberg traf der 30 jährige immer: „Dafür bin ich da, werde ich bezahlt“, meinte er nachher vor den „Sky“-Kameras ganz cool. So wie Schopp behauptete: „Als Hartberg von den Tip sechs zu reden, das wäre fast schon überheblich!“

Altach kam dem Sieg eigentlich näher. Und glaubt, einen Trumpf noch im Talon zu haben: Der 34 jährige Nigeria-Stürmer  Chinedu Obasi soll für ähnliche positive Aspekte sorgen wie letzte Saison der im Oktober geholte drei Jahre jüngere deutsch Routinier Sydney Sam, der danach im Juli das besser dotierte Angebot aus der Türkei von Antalyaspor annahm. Aber die beste Zeit von Obasi mit 17 Tore in 100 Spielen für Hoffenheim und Schalke in der deutschen Bundesliga liegt fünf Jahre zurück. Danach wechselte er zwischen Schweden (AIK Solna), China (Shenzen), England (Bolton) und wieder Schweden (Elfsborg Boras, AIK Solna). Obasi soll auch seine Erfahrung an die jüngeren Spieler weitergeben.

Hartberg war die Mannschaft in den ersten drei Spielen der Saison mit den meisten Neuerwerbungen in der Startelf. Nämlich drei. Der vom deutschen Drittliga-Absteiger Chemnitz gekommene Philipp Sturm, ein Mittelfeldspieler aus der Salzburg-Akademie, blieb zur Pause in der Kabine. Samson Tijani, die 18 jährige Salzburg-Leihgabe aus Nigeria, bewies in einigen Szenen sein Talent, verschuldete aber Altachs Führung durch Daniel Nussbaumer. Schopp läßt über ihn aber nichts kommen: „Er ist eine Bereicherung für uns!“  Piast Gliwice,  Hartsbergs Gegner am Donnerstag, schaffte in der dritten Runde der polnische Ekstraklasa, mit einem 0:0 bei Wartan Pozen. den ersten Punkt. Tor erzielte Gliwcie aber bisher keines.

Sonntag wird man bei St.Pölten gegen Sturm Graz und vor allem bei der Rückkehr von Ried gegen WSG Swarovski Tirol viel mehr neue in der Startelf sehen als Freitag und Samstag. St.Pöltens Trainer Robert Ibertsberger hat sieben zur Auswahl, Christian Ilzer bei Sturm fünf, von denen Ex-St. Pölten-Verteidiger Sandro Ingolitsch sicher beginnen wird. Bei Rieds Trainer Gerald Baumgartner stehen neun Neue im Aufgebot, beim Tiroler Kollegen Thomas Silberberger acht. Mit ihnen wurde der Tiroler Kader im Vergleich zur letzten Saison um fast zehn Jahre verjüngt. Damit wollte man aus der finanziellen Not eine Tugend machen, für mehr Dynamik sorgen. Tirol wird sich auch sonst im New Look präsentieren:  In dem von Ausrüster Puma. Der Vertrag läuft bis 2024.

Foto: Wien Energie/Gepa.

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