Fußball

Hoffnung Monschein beweist die „Ohnmacht“ der Austria

Für viele ist Austrias Heimspiel gegen Altach die letzte Chance, mit dem erst Heimsieg seit dem 2:1 gegen Ried in der zweiten Runde vor  fünf Monaten doch noch ins Rennen um Kampf sechs und die Meisterrunde eingreifen zu können. Weil das in den letzten fünf Runden des Grunddurchgangs aber nicht mehr in eigener violetter Hand liegt, sprechen einige schon von einer Art Einstimmung auf die Qualifikationsrunde, wenn es gegen den Vorletzten aus Vorarlberg geht. Zur gleichen Zeit empfängt WSG Swarovski Tirol (sechs Punkte mehr als Austria mit einem Spiel weniger) St. Pölten und Hartberg (punktegleich mit einem Match) Ried. Wolfsberg (sechs Punkte mehr) kommt erst Sonntag in Graz gegen Sturm an die Reihe. Das violette Wunschkonzert: Niederlagen von Tirol, Hartberg unde Wolfsberg, selbst gewinnen. Ob es das spielen wird?

„Altach ist bisher weit unter seinem Wert geschlagen“, behauptet Austrias General Manager Peter Stöger. Die Art, wie mit einem Mann weniger gegen Rapid beim 0:0 verteidigt wurde, imponierte ihm. Mit einem defensiven Bollwerk muss wieder gerechnet werden. Diesmal erstmals mit dem 32 jährigen Winterzugang Neven Subotic, den Stöger aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FC Köln kennt. Mit dem Serben als Leihgabe von Borussia Dortmund im Abwehrzentrum schaffte Stöger mit den Kölnern im Frühjahr 2017 die erste Qualifikation für den Europacup seit 25 Jahren. Bessere Zeiten als derzeit, auch wenn Stöger verspricht: „Wir sind ganz gut gerüstet“. Durch Leichtsinn sei die bittere 0:1-Pleite gegen Hartberg am letzten Sonntag nicht entstanden. Nach den Ausfällen von Markus Suttner und Andreas Poulsen stellt sich die Frage nach dem linken Verteidiger. Stöger sprach von zwei Optionen, die er hat. Eine könnte sein: Umstellen auf 3-4-1-2 mit drei Innenverteidigern. Dann könnte der schnelle Patrick Wimmer für die linke Außenbahn zuständig sein.

Für die Offensive gibt es zwei Optionen mehr. Mit Marco Djuricin, bereits gegen Hartberg kurz zum Einsatz gekommen, und Christoph Monschein. Seit zwei Wochen steht er nach der im Jänner in Ried erlittenen Sprunggelenksverletzung wieder voll im Mannschaftstraining fühlt sich voll einsatzbereit, lobt den verbesserten Teamgeist. Eine Art Hoffnungsträger, obwohl er bei Austria schon bessere Saisonen spielte als diese (in 14 Spielen sechs Tore und zwei Assists). In dieser Woche gab es um Monschein (Bild oben) auch andere Meldungen. Bezüglich Interesse des LASK an ihm. Wenn das konkret ist, wird Austria wenig bis keine Chancen haben, den 28 jährigen zu halten, obwohl sie es versucht.  Denn bei Austria weiß man noch nicht, wie es weiter geht. Ob und wie mit dem von den Spielern sehr geschätzten Stöger. Das hängt a auch davon ab, ob es mit den Geldgebern aus Georgien klappt. Wenn die im sportlichen Bereich das Sagen haben wollen, wird sich Stöger den Trainerjob gefühlt nicht antun. Bis Mitte März möchte er sin Zukunft klar sehen.

Der LASK kann Monschein derzeit die klar besseren Perspektiven bieten. Sowohl sportlich als auch finanziell. Bei den Gagen, die der LASK zahlt, kann de Austria derzeit nicht mit. Das ist die bittere Realität, das hätte es zu besseren Austria-Zeiten nicht gegeben. Das kann man als Ohnmacht in Violett bezeichnen. Den eigenen Kader hat die Austria Freitag wieder billiger gemacht: Maudo Jarjue, 23 jähriger Innenverteidiger aus Gambia, wurde für ein Jahr an den schwedischen Klub Elfsborg verliehen. Den Sprung zum Stammspieler hatte Jarjue in eineinhalb Jahren nicht geschafft,

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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