Fußball

Hoffnung Palmer Brown! Ohne Wende kommt Revolution bei Austria

Nach der Heimpleite im Wiener Derby gegen Rapid geht es für Austria zwei Wochen später am Sonntag beim Ex-Klub ihres Trainers Christian Ilzer in Wolfsberg weiter. Dort wird´s schwer, die Pläne von Ilzer, die verbessern und stabilisieren heißen, umzusetzen. Die Hoffnung auf Stabilisierung in der Defensive hat einen Namen: Erik Palmer-Brown, die amerikanische Leihgabe von Englands Meister Manchester City, im Abwehrzentrum. Bei seinem Einstand, dem 2:2  in Hartberg, fiel er bis zu seiner roten Karte positiv auf, auch in den Luftduellen (Bild oben). Nach der Sperre im Derby trägt er nun Ilzers Hoffnungen, da Kapitän Michael Madl erst im Oktober wieder zur Verfügung stehen wird. Der ehrgeizige Trainer will den violetten Fans eine Austria geben, die sie glücklich macht. Das wird sicher eine Sisyphusarbeit, die nicht kurzfristig zu erledigen sein wird.

Denn Austrias Programm bis zur nächsten Teampause im Oktober ist für die aktuelle personelle Besetzung sehr schwierig. Nach Wolfsberg daheim gegen Altach, dann der Cup beim  Aufsteiger WSG Swarovski Tirol, gegen den zum Saisonstart 1:3 verloren wurde. Am Innsbrucker Tivoli, um den Cupaufstieg wird hingegen in Wattens, im engen Gernot Langes-Stadion, gekämpft. Auf den Pokal folgt das Auswärtsspiel bei Meister Red Bull Salzburg, eigentlich eine Mission impossible. Und dann kommt Sturm Graz in die Generali-Arena.

Ilzer versichert, er als Trainer sei von der Zusammenarbeit mit Sportvorstand Peter Stöger begeistert, weil er mit einem klaren Plan an die Sache herangehe. Aber genau dieser Plan soll viel Sprengstoff einhalten: Wie man hört, will Stöger, der als einziger bei Austria nicht versucht, Schönfärberei zu betreiben, wie er am Tag nach der Derbyniederlage bei Servus-TV mit dem Spruch „dafür bin ich nicht da“ bekräftigte. sondern die Dinge beim Namen nennt, genau die nächsten fünf Spiele, von Wolfsberg bis zu Sturm Graz abwarten, ob sich dabei eine Wende zum Guten abzeichnet. Wenn nicht dann gilt eine violette Revolution als Plan B.

Wie die aussehen könnte? Stöger würde  die verkorkste Saison eingestehen, dass mit dieser Mannschaft die Saisonziele nicht zu erreichen sein werden. Und vor Konsequenzen nicht zurückscheuen:  Spieler, die schon längere Zeit ihr Potenzial nicht abrufen, unter ihren Möglichkeiten bleiben, werden trotz laufenden Verträge  aussortiert, kommen nicht mehr zum Zug. Sondern eine neue Mannschaft mit jungen Spielern. Das erscheint insofern etwas problematisch, als die Young Violets in der zweien Liga nach sechs Runden punktelos Letzter sind. Aber schlechter kann eigentlich auch nicht mehr werden.

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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