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Ilzer über Punkt froh! Gregoritsch fehlen noch drei Tore zum Rekordschützen

So wird das wahrscheinlich nichts mit dem Champions League-Patz für Hoffenheim und Christian Ilzer.  Freitagabend war er froh, dass aus einem 0:2 in Augsburg nach 14 Minuten noch ein 2:2 (0:0). Den Ausgleich schaffte Hoffenheim zwar bis zur 42. Minute, konnte aber in der zweiten Hälfte nicht mehr zusetzen: „Wir müssen den Punkt als Erfolgserlebnis nehmen, das hilft uns vielleicht weiter!“, meinte Ilzer gelassen. Denn allerdings als beim 0:5 in Leipzig fiel Hoffenheim diesmal nach schnellem Rückstand nicht auseinander, sondern bewies Moral. RB Leipzig und Stuttgart, die Konkurrenten um die Qualifikation für die Champions League-Plätze, haben gegen Mönchengladbach und den Hamburger SV Heimvorteil, können mit Siegen vor den letzten fünf Runden je fünf Punkte vor Hoffenheim liegen: „Wir müssen aktiver verteidigen, können derzeit die hohe Erwartungshaltung nach unserem Erfolgslauf nicht erfüllen!“, wusste Ilzer. Hoffenheim holte aus den letzten sieben Spielen nur einen Sieg, Leverkusen könnte Samstag mit einem Sieg beim Zweiten Dortmund noch vorbeiziehen. Dortmund ist der nächste Gegner von Hoffenheim.

Es war eine hitzige Partie in Augsburg mit zehn gelben Karten. Ilzer diskutierte mit seinem Kollegen Manuel Baum beim vierten Offiziellen. Michael Gregoritsch (Bild) gehörte zu Augsburgs Startelf, erzielte mit links das 2:0, beim 13. Einsatz sein viertes Tor in dieser Saison, traf später mit rechts die Latte. Pech für den Grazer, dem nur noch drei Tore fehlen, um Augsburgs Rekordtorschütze in der Bundesliga zu sein. Er kam in 142 Spielen auf 35 Treffer, mit weiteren drei würde er den Isländer Alfred Finnbogasson, der mit 37 auf Platz eins liegt, überholen. Ob er das noch in dieser Saison vor der WM schafft? Pech für Gregoritsch, dass er schon ausgetauscht war, als es im Finish nach einem Foul des Ex-Salzburg-Legionärs Bernardo Elfmeter für Augsburg gab. Denn Gregoritsch wäre eingeteilt gewesen, gilt als sicherer Elfmeterschütze. Sein „Vertreter“, der Franzose Alexis Claude Maurice schoss den Elfmeter meterweit über das Tor. Ein Glück für Ilzer, dass Gregoritsch nicht mehr am Rasen war. Alexander Prass ersetzte bei Hoffenheim nach 73 Minuten den Kroaten Andrej Kramaric.

Foto: TSG Hoffenheim.

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