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Im Keller nichts Neues, an der Spitze ein Wechsel

GRAZ,AUSTRIA,02.MAY.25 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, qualification group, Grazer AK 1902 vs SK Austria Klagenfurt. Image shows Dominik Frieser (GAK) and Martin Hinteregger (A.Klagenfurt). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien - For editorial use only. Image is free of charge.

Nicht Neues im Keller der Qualifikationsgruppe, dem Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga. Keinen Sieger brachte das Duell zwischen Schlusslicht GAK und dem Vorletzten Austria Klagenfurt. Mit dem 1:1 (1:1) blieben beide punktgleich, holten Altach ein, liege je einen Punkt hinter WSG Tirol. Die Tiroler empfangen Samstag den souveränen Tabellenführer LASK, die Vorarlberger spielen erst Sonntag beim geschlagenen Cupfinalisten Hartberg. Beim Debüt von Trainer Carsten Jancker konnte Klagenfurt mit dem Punkt sicher besser leben, da er ab der 49. Minute mit zehn Mann erkämpft wurde: „Das gibt uns Kraft“, prophezeie Jancker im Sky-Interview. Gab aber auch zu, dass seine Mannschaft bis zur GAK-Führung durch Daniel Maderner nach 34 Minuten praktisch nicht vorhanden war, der schnelle Ausgleich durch Ex-Rapidler Nicolas Binder per Kopf überraschend kam. Durch den stabilisierten sich die Violetten, doch kurz nach er Pause griff Schiedsrichter Arnes Talic ein. Als Maderner und Matteo Kitz bei einem Laufduell zu Boden gingen, wollte  der Referee eine Ellbogenattacke des 18 jährigen Kärntners gesehenhaben. Die TV-Bilder zeigten keine. Rätselhaft, warum VAR Julian Weinberger Talic nicht zum On Field Review schickte. Weinberger sah offenbar keinen schweren Regelverstoß. Nicht nachvollziehbar. Der GAK wusste mit der numerischen Überlegenheit wenig anzufangen, die Leistung vor der Pause mit elf gegen elf war sicher besser: Wir haben sehr gut verteidigt“, sah Jancker einen guten Ansatz. Das gilt diesmal auch für Martin Hinteregger (Bild).

Etwas Neues gab es in der zweiten Liga. Das Spitzenspiel brachte einen Führungswechsel. Die Admira, seit der 10. Runde im Oktober Tabellenführer, verlor Platz eins drei Runden vor Schluss durch das 0:2 (0:2) in Ried, hat zwei Punkte Rückstand auf die Innviertler. Vor sechs Jahren stieg Trainer Thomas Silberberger mit WSG Tirol im Duell gegen Ried auf, mit Admira läuft es offenbar umgekehrt. Die Admira verlor zum dritten Mal hintereinander,  holte aus den letzten vier Runden nur einen Punkt. Der Ausfall des erkrankten Deni Alar, des torgefährlichsten Spielers, hinterließ eine Lücke. Admira lag bereits ab der 8. Minute zurück, kassierte noch vor der Pause das zweite Tor. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird drei Jahre nach dem Abstieg nichts mit dem Aufstieg. Dass die Admira viel näher dran war als in den zwei Saisonen davor, ist zum 120. Geburtstag nur ein schwacher Trost. Ried spielt noch gegen die zweite Mannschaft von Sturm, in Bregenz und zum Finale gegen die Vienna. Die Admira-Gegner sind Voitsberg, Liefering und Horn.

 

Foto: Gepa Admiral.

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